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Bundestagskandidaten in der Kirche

Rendsburg Bundestagskandidaten in der Kirche

Die Kulisse im Seitenschiff der Christkirche in Rendsburg war beeindruckend. Vor den Tafeln mit der endlos scheinenden Namensliste der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten diskutierten die Bundestagskandidaten von CDU, SPD, Grünen, Linken, FDP und AfD über Frieden.

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Im Seitenflügel der Christkirche saßen die Kandidaten vor Tafeln mit den Namen von im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten: Claudia Ulrich (Grüne, v.l.), Gereon Bollmann (AfD), Johann Wadephul (CDU), Stefan Karstens (Linke), Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) und Sönke Rix (SPD).

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Wie sie sich im Bundestag für Frieden in Nordafrika einsetzen wollen, fragte Diskussionsleiter Friedemann Magaard vom kirchlichen Christian Jensen Kolleg. Sie wolle Waffenexporte in Krisengebiete verhindern, erklärte Claudia Ulrich (Grüne). Er wolle sich für entwicklungspolitische Programme, einen fairen Handel und gegen Waffenverkäufe einsetzen, versicherte Sönke Rix (SPD).

Der Kontinent brauche eine faire Partnerschaft mit Europa und einen Marshall-Plan mit seinen Ländern und nicht für sie, sagte Johann Wadephul (CDU). Für faire Hilfe zur Selbsthilfe, trat Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) ein. Die Zusammenarbeit mit repressiven Staaten müsse reduziert, die Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaften ausgebaut werden, meinte Stefan Karstens (Linke).

Das komplette Gegenprogramm bot Gereon Bollmann (AfD): Der Arabische Frühling in den nordafrikanischen Staaten sei von den USA und der Nato angezettelt worden, und Libyen sei es mit Gaddafi besser gegangen als jetzt, nun sei das Land ein gescheiterter Staat.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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