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Hertie-Ruine vor Teilabriss

Rendsburg Hertie-Ruine vor Teilabriss

Die Tage der Hertie-Ruine in der Altstadt von Rendsburg sind gezählt. Die Investoren wollen noch im November den Bauantrag stellen und im  Frühling mit den Arbeiten beginnen, kündigte Bürgermeister Pierre Gilgenast am Donnerstagabend an. Eine Pflegestation und ein Supermarkt sind geplant.

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Hertie-Ruine am Altstädter Markt: Das Kaufhaus zog vor sieben Jahren aus.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Der Flensburger Diplom-Kaufmann John Schaffer als Vertreter der drei Investoren bestätigte am Freitag die Angaben von Gilgenast. Möglicherweise ziehe sich der Baubeginn aber bis in den Sommer hin. Bei dem Umbau wollen die Investoren die komplette Fassade abreißen, kündigte Schaffer an. Das Gebäude solle komplett entkernt werden. Nur noch die tragenden Wände blieben dann nach seinen Worten stehen, bevor der Neubau beginnt. Die Hertie-Ruine am Altstädter Markt steht im Zentrum eines neuen Sanierungsgebiets. Die Investoren wollen bei ihrem 10-Millionen-Euro-Vorhaben aber nicht auf Städtebauförderungsmittel zurückgreifen, sagte Schaffer.

Nach jahrelanger Suche der Stadt Rendsburg nach einem neuen Konzept für die Hertie-Ruine versicherte Schaffer,   das Projekt Pflegestation/Supermarkt stehe: „Es kommt definitiv. Es gibt keinen Zweifel. Es kann bald losgehen.“

Die vollstationäre Pflegestation mit rund 80 Plätzen soll in die beiden Obergeschosse des Hauses einziehen. Im Erdgeschoss ist ein Supermarkt geplant. Er rechne mit einer Bauzeit von einem Jahr, erklärte John Schaffer.

Die Investoren aus Nordfriesland und Flensburg hatten im Mai den Kaufvertrag unterschrieben. Über den Preis hatten die Parteien Stillschweigen vereinbart. Seit sieben Jahren steht das Hertie-Gebäude im Herzen der Rendsburger Altstadt leer. Zunehmend verfiel das Gebäude. Die Fassade ist marode, sodass immer wieder Teile auf den Gehweg fielen. Weil die Suche nach einem Käufer lange Zeit nichts brachte, hatte Bürgermeister Pierre Gilgenast vor drei Jahren vorgeschlagen, die Stadt könne die Ruine kaufen, abreißen und dann das Grundstück vermarkten.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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