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Arbeitsgruppe soll Dampf machen

Rendsburger Kanaltunnel Arbeitsgruppe soll Dampf machen

Der Unternehmensverband Mittelholstein und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe für den Rendsburger Kanaltunnel gegründet. Ziel ist ein zügiger Abschluss der Großsanierung. Erstes Treffen ist am kommenden Mittwoch in Rendsburg.

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Noch ist die Oströhre im Rendsburger Kanaltunnel geschlossen.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. In dem neunköpfigen Gremium sind unter anderem der Präsident der Bonner Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte, der Vorsitzende des Unternehmensverbands Mittelholstein, Jens van der Walle, sowie Landrat Rolf-Oliver Schwemer. Es soll sich 14-täglich treffen.

Die Fertigstellung der Oströhre, der Vertrag und die Bauzeit für die Sanierung der Weströhre sowie die Prüfung eines Systems von Strafen beziehungsweise finanziellen Anreizen bei längerer beziehungsweise kürzerer Bauzeit, seien Themen der ersten Sitzung. 

Die Arbeitsgruppe sei „ein bislang gutes Zwischenergebnis“ und „ein Erfolg der Protestaktivitäten der Wirtschaft in der Region“, sagte Michael Thomas Fröhlich, der Geschäftsführer des Unternehmensverbands, am Mittwoch. Seine Organisation hat Anfang Juni einen Protestkorso durch Rendsburg organisiert, nachdem die Kanalverwaltung erklärt hatte, die Sanierung des Tunnels dauere voraussichtlich mindestens bis Anfang 2019.

Möglichst schon in der kommenden Woche mindestens aber bis zu den Sommerferien erwarte er von der Kanalverwaltung ein „eng eingegrenztes Zeitfenster“ für die Öffnung der seit vier Jahren geschlossenen Oströhre, sagte Fröhlich. Nach den Sommerferien müsse es einen Zeitplan für die Sanierung der alten Weströhre geben. Die im Jahr 2011 begonnene Tunnelsanierung sollte nach ersten Plänen schon Ende 2013 fertig sein.

Weiter fordert der Unternehmensverband eine professionelle Abstimmung zwischen der für die Tunnelsanierung zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, der für den Neubau der Rader Hochbrücke zuständigen Projektmanagementgesellschaft Deges und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, der die kurz vor dem Tunnel liegende Eiderbrücke in Rendsburg sanieren will.

Von den Ergebnissen in der Arbeitsgruppe hänge es ab, ob der Unternehmensverband weitere Protestaktionen startet, sagte Fröhlich.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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