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Kulturzentrum braucht Hilfe

Rendsburg Kulturzentrum braucht Hilfe

Das „Kulthaus“ in der Altstadt von Rendsburg braucht Hilfe. Die Arbeit wächst den ehrenamtlichen Helfern vom Verein Wilde Bildung bereits nach einem Jahr über den Kopf. Nun sucht die Gruppe einen Nachfolger, der das Kulturzentrum übernimmt. Wenn sie niemanden findet, wollen sie das Haus demnächst schließen.

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Stephan Mohr (links) und Johannes Lachenmeier suchen Nachfolger für das "Kulthaus".

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Der kleine Verein Wilde Bildung ist nicht mehr in der Lage, das zu wuppen“, sagt Stephan Mohr, einer der Verantwortlichen des Vereines. Zusammen mit Wiebke Sye und Johannes Lachenmeier veranstaltet Mohr seit März vergangenen Jahres Konzerte, Kurse und Workshops im „Kulthaus“. Unterstützt werden die drei dabei von etwa 20 Helfern. Trotzdem sei der Aufwand, den Mohr, Sye und Lachenmeier neben ihren Hauptberufen auf sich nehmen, enorm. „Wir bekommen vier bis fünf Anfragen verschiedenster Art pro Woche“, erläutert Mohr.

Von der Folknacht bis zum Familienfrühstück, die Bandbreite der Veranstaltungen in dem Kulturzentrum. Neben Workshops gibt es auch politische Debatten oder Lesungen. Auf ein bestimmtes Programm wollen sich die Betreiber nicht festlegen. Einige Veranstaltungen werden besser, andere schlechter angenommen, meint Stephan Mohr.

Nun ist man dringend auf der Suche nach Nachfolgern, die das Kulturzentrum übernehmen können. Es laufen bereits viele  Gespräche, sagt Stephan Mohr. „Wir suchen jemanden, der unsere Idee weiterträgt.“ Dabei gehe es nicht darum, möglichst hohen Profit zu erzielen sondern in der Innenstadt einen Raum für Ideen und Begegnungen zu schaffen. In den letzten Monaten habe das „Kulthaus“ viel Zuspruch von Rendsburgern bekommen.

Wird in den nächsten Wochen kein neuer Betreiber gefunden, so läuft der Mietvertrag aus und das „Kulthaus“ müsse schließen, sagt Mohr. Der Vertrag sei auf ein Jahr mit Option auf Verlängerung befristet. Finanzen seien kein großes Problem. „Es reicht, um die laufenden Kosten zu decken.“ Trotzdem sei das Kulturzentrum auf Spenden angewiesen. „Sogar die Einrichtung haben wir damals gespendet bekommen“, meint Mohr.

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