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10.100 Euro Erlös bei Lions-Markt

Basar in der Nordmarkhalle 10.100 Euro Erlös bei Lions-Markt

Die Erfolgsgeschichte des Lions-Markts in der Nordmarkhalle in Rendsburg geht weiter. 56 Paletten mit Kartons voller Bücher, Spiele, Kleidung und Hausrat bot die Organisation am Sonntag zum Verkauf. Ein Rekord, sagt ihr Präsident Michael Brandt. Der 10.100-Euro-Erlös ist für Kinder- und Jugendarbeit.

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 Uwe Schüler (links) verkauft Weihnachtsschmuck. Je nach Größe und Zustand lagen die Preise zwischen einem und 5 Euro.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. . „Spitz pass auf“, hat sich die junge Mutter gleich am Eingang der Nordmarkhalle schon für ihre Tochter gesichert. Da entdeckt sie in den Stapeln mit Spielen wie „Malefiz“, „Packesel“, „Roulette“, „Erstes Zaubern“ und „Triomino“ noch den Karton mit der Spielsammlung. Für beides kassiert Michael Brandt 5 Euro.

Der Präsident des Lions Clubs Rendsburg-Königsthor überblickt zufrieden das Erdgeschoss der Nordmarkhalle. Zwischen den Verkaufsständen drängeln sich die Menschen. Es ist Sonntag früh gegen 11 Uhr. Und noch immer boomt der Markt. Den ersten Andrang erlebten die Lions beim Öffnen der Tore. „Da mussten wir zur Seite springen“, sagt Michael Brandt.

Für ein paar Euro hat Silke Berndt zwei Federballschläger, ein Paar Inliner und drei Fünf-Freunde-Bücher für Enid Blyton erstanden. „Das lege ich in zwei Monaten für meine Kinder unter den Weihnachtsbaum“, sagt die junge Mutter. „Wir haben nicht viel Geld. Was ich hier finde, kann ich mir leisten. Weihnachten soll ja nicht ausfallen.“

Der Rendsburger Lions-Markt ist sortiert wie ein Kaufhaus. Hinten ist die Abteilung für Mäntel, Jacken und Anzüge. Rund 15 Kleiderständer stehen da. Daneben folgt der Stand mit Vasen, Krügen, Biergläsern und Tellern aus Steingut, ein paar Schritte weiter ist die Glasabteilung, schräg gegenüber die Deko für Weihnachten und Ostern, gleich nebenan die Abteilung mit Jugend- und Sachbüchern, Romanen und Krimis. Alles ist Second Hand und von Bürgern für den Benefizmarkt gespendet.

Die Buchabteilung hütet Lennart Ramm mit seiner Schwester Lena. Der 14 Jahre alte Schüler sagt: „Wir machen das freiwillig. Es macht Spaß, die Sachen zu verkaufen. Gestern haben wir beim Aufbau geholfen.“ 

Dass die Lions dieses Jahr ein Rekordangebot schaffen, war spätestens am Sonnabend bei der Anlieferung klar. Zwei Laster brachen die auf 56 Paletten gestapelten Kartons. „Jeder Laster ist fünfmal gefahren“, sagt Michael Brandt, „wir sind überrollt worden mit Ware, die Spendenbereitschaft ist enorm.“

Schon nach zwei Stunden sind am Stand mit der Weihnachts- und Osterdekoration 600 bis 700 Euro, schätzt der ehemalige Bürgervorsteher Eberhard Goll, der hier mit dem Architekten Uwe Schüler über Osterhasen, Christbaumkugeln und bunt bemalte Eier wacht. Für Goll ist es eine Pflicht, hier zu stehen: „Bürger haben uns ihr Gut anvertraut. Das müssen wir jetzt zu ordentlichen Preisen verkaufen.“ Am Ende waren 10.100 Euro in der Kasse des Lions-Marktes.

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