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Jetzt kommt der Lift

Musikschule Rendsburg Jetzt kommt der Lift

Jetzt bekommt die Musikschule in Rendsburg einen Fahrstuhl. Abbrucharbeiten im Treppenhaus des roten Backsteinbaus an der Berliner Straße haben begonnen. Voraussichtlich im Spätherbst soll der Lift fahren.

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Seit 35 Jahren ist die Musikschule in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Kreises an der Berliner Straße in Rendsburg untergebracht.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Bisher hat das mächtige Gebäude im Rendsburger Stadtteil Neuwerk keinen Fahrstuhl. Das ändert sich jetzt dank einer Spende. Eine Bürgerin, die anonym bleiben will, hat 150.000 Euro für den Lift gegeben. Die Rendsburgerin ist nach Angaben der Musikschule Mitglied in einem Ensemble des Hauses. Sie habe oft erlebt, wie sich Menschen mit einer Behinderung über die Treppen in die oberen Stockwerke kämpfen müssen. Es gebe Schüler, die das nicht alleine schaffen, Rollstuhlfahrer zum Beispiel. Auch für Mütter mit Babys auf dem Arm sei es schwer, nach oben zu kommen.

Da das Gebäude dem Kreis gehört, musste dieser die Spende annehmen. Vor einem Jahr hat der Kreistag grünes Licht gegeben. Zusätzlich zu der Spende gibt der Kreis 50.000 Euro aus seinem Haushalt. Einen gleich großen Betrag stellt die Aktivregion Eider und Kanal aus EU-Mitteln zur Verfügung.

Eine Firma aus Bielefeld liefert nun den Fahrstuhl aus Glas und Aluminium, sagt Hans-Joachim Paulsen, der Leiter des Gebäudemanagements bei der Kreisverwaltung. Der Lift müsse extra angefertigt werden. „Das gibt es nicht von der Stange.“ Der Fahrstuhl komme als Bausatz nach Rendsburg. Zum Oktober rechnet der Beamte mit dem Einbau. Bis dahin lasse der Kreis den Schacht im Treppenhaus an der süd-westlichen Stirnseite des Hauses vergrößern. So müssen Handwerker Steinkanten abbrechen.

Seit 1981 ist die Musikschule im früheren Verwaltungsgebäude des Kreises Rendsburg-Eckernförde in der Berliner Straße untergebracht. Seitdem wächst nach Angaben des Hauses die Zahl der Schüler. Inzwischen seien es rund 1400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Rund 30 Prozent der Schüler kommen aus der Stadt, die anderen aus dem restlichen Kreisgebiet. Etwa 1000 Eleven kommen den Anbgaben zufolge zum Unterricht direkt nach Rendsburg. Die anderen besuchen Zweigstellen, etwa in Eckernförde, Felde, Fockbek, Mielkendorf, Molfsee und Nortorf.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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