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Vier Firmen bieten Ersatzfähren an

Rendsburger Schwebefähre Vier Firmen bieten Ersatzfähren an

Die Frist ist vorbei. Bis Gründonnerstag um 14 Uhr konnten Unternehmen beim Wasser- und Schifffahrsamt (WSA) eine Ersatzfähre für die zerstörte Rendsburger Schwebefähre anbieten. Es gebe vier Interessenten. Eine Entscheidung fällt nach Ostern.

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Vor dem Kanal-Café am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals soll die Ersatzfähre festmachen - wenn sie denn kommt.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Sollte sie denn kommen, würde die Ersatzfähre nach dem Plan des Kieler WSA nur bei massiven Behinderungen im Fußgängertunnel, etwa bei einem Fahrstuhlausfall, sowie bei Großveranstaltungen wie Norla, Rendsburger Herbst oder Canal Cup pendeln. Die Kanalbehörde geht davon aus, dass das an zehn Tagen im Jahr nötig wäre. 

Die Fähre würde zwischen dem Kanal-Nordufer Höhe Wehraustraße und dem Kanal-Café am Südufer pendeln. Am Südufer gibt es einen Anleger. Je nach Bauart der Fähre müsse er angepasst werden, oder auch nicht, sagte Matthias Visser, Sprecher des WSA, am Donnerstag. Gleiches gelte fürs Nordufer, wo es in der Spundwand aber keinen Anleger gibt. Die Kanalbehörde hält dort „Gangwaysysteme in Rampenform“ denkbar. Wie die Anlegestellen nachgerüstet werden müssen und wie lange das dauert, sei offen, erklärte Visser.

Möglicherweise fährt auch ein Bus. Dafür ein Konzept vorzulegen, ist Aufgabe des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Es gebe noch keine Ergebnisse, sagte dessen Sprecher Martin Schmedtje am Donnerstag. „Die Prüfungen laufen noch.“ Es zeichne sich jedoch ab, dass ein Bus ohne Fahrradanhänger pendeln würde. Ein Hänger war zeitweise im Gespräch. 

Die Entscheidung zwischen Fähre und Bus fällt nach Ostern. Einen Termin könne er nicht nennen, sagte der Sprecher. Zunächst werde das WSA die bis Gründonnerstag eingegangenen Angebote auswerten und dann die Ergebnisse in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe den Vertretern des Kreises, der Stadt Rendsburg und der Gemeinde Osterrönfeld vorstellen. „Das soll so schnell wie möglich passieren.“ Fähre oder Bus sollen den Rendsburger Fußgängertunnel entlasten.

Jetzt schon einen Termin für die Entscheidung zwischen Fähre und Bus zu nennen, wäre nach Vissers Worten „totale Spekulation“. In der gemeinsamen Arbeitsgruppe „ist der Konsens das Ziel“. Am Ende schließe das WSA den Vertrag für den Einsatz eines Busses oder den Betrieb einer Fähre. Wann der Ersatzverkehr startet könne das WSA erst anschließend sagen.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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Arbeiter einer Stahlbaufirma aus Nortorf haben ein rund 15 Tonnen schweres Teil der Schwebefähre Rendsburg mit zwei Kränen auf einen Schwimmponton verladen. Die Stahlkonstruktion gehört zum Oberwagen der Fähre, die unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke pendelte.

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