17 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Gymnasium vor dem Aus

Privatschule Mittelholstein Gymnasium vor dem Aus

Die insolvente Privatschule Mittelholstein mit Standorten in Rendsburg, Gnutz und Neudorf-Bornstein ist gerettet - aber nur teilweise. Die drei Grundschulen sollen bestehen bleiben. Das Gymnasium in Rendsburg steht vor den Aus - betroffen seien 66 Schüler und elf Lehrer, die gekündigt werden sollen.

Voriger Artikel
Zusammenstoß: Schwerer Unfall auf der L328
Nächster Artikel
Petra Paulsen (SPD) ist neue Bürgermeisterin

Die Privatschule Mittelholstein in Rendsburg auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Die drei Grundschulen mit derzeit 127 Schülern arbeiten rentabel und sind auch für die Zukunft finanziell solide aufgestellt“, teilte der Kieler Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber am Mittwoch mit. Die Arbeitsverträge für die 14 Lehrer und die Sekretärinnen würden „in jedem Fall unverändert fortgeführt“.

Ein neuer Investor solle die Grundschulen zum 1. September übernehmen. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss. Sollten sie „wider Erwarten doch scheitern“, werde er selbst die kaufmännische Führung übernehmen, sagt Schmid-Sperber. Düster sieht es dagegen für das G9-Gymnasium in Rendsburg und die angeschlossene Regionalschule aus. Diese Zweige müssten zum kommenden Schuljahr schließen. Eine „wirtschaftlich rentable Fortführung“ sei nicht mehr möglich.

Zahlungsunfähig war die Schule, weil sie dem Bildungsministerium zu hohe Schülerzahlen gemeldet hatte und dann von Kiel zu viel gezahlte Zuschüsse wieder zurück zahlen musste. Dabei ging es um einen Betrag von 90.000 Euro. Die Privatschule hatte Anfang März Insolvenz angemeldet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

THW-Liveticker!

THW-Spieltage online
live verfolgen, mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3