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Anders als Facebook

lokalportal.de Anders als Facebook

Die kleine Alternative zu Facebook wächst. Das Internet-Netzwerk lokalportal.de breitet sich im Kreis Rendsburg-Eckernförde bis zur Schlei, nach Eckernförde, Bordesholm, Nortorf und Rendsburg aus. Das Portal ist Nachrichtenbörse und Marktplatz für einen Umkreis von 20 Kilometern um den Wohnort des Nutzers.

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 Sie sind die Erfinder von lokalportal.de: Sebastian Penthin (links) und Justin Hallauer.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Das Internet-Netzwerk lokalportal.de ist das Werk der beiden Kieler Studenten Justin Hallauer und Sebastian Penthin. Vor knapp einem Jahr haben sie das Netzwerk gestartet. Im Gegensatz zu Facebook ist lokalportal.de ist es ein reines Nachbarschaftsportal. Alle Informationen und Inhalte kommen aus dem näheren Umkreis von höchstens 20 Kilometern, sie sind nur hier sichtbar. Gesteuert wird das über die Postleitzahl, die die Nutzer bei der Anmeldung angeben müssen, sagen Hallauer und Penthien. Auf dem Marktplatz können Bürger Fahrräder und Kinderwagen anbieten, Vereine zu ihren Treffen einladen, Gemeinden über Straßensperrungen informieren, Supermärkte Sonderangebote bekanntmachen.

Bisher hat lokalportal.de den Angaben zufolge rund 2000 Nutzer in Kiel sowie in den Kreisen Plön, Pinneberg, Plön, Steinburg und Stormarn. Jetzt kommen weitere Gemeinden und Städte im Kreis Rendsburg-Eckernförde dazu. In wenigen Tagen wolle sich das Netzwerk sich auf Schleswig-Holstein ausdehnen. 

Im Gegensatz zu den weltweiten Netzwerken sieht Sebastian Penthin den Mikrokosmos als Vorteil von lokalportal.de. „Wir sind in einem kleinen vertrauensvollen Umfeld.“ Das könne vor Beschimpfungen und Pöbeleien schützen. „Wir wollen eine andere Art der Kommunikation fördern.“ Justin Hallauer: „Wir wollen kein Dorfpranger werden.“ Dass es soweit kommen kann, erwarten die Kieler nicht. Es gebe ein Meldesystem. Beleidigende Inhalte würden schnell gelöscht. Erst ein einziges Mal habe man einen Kommentar entfernen müssen. Hallauer sieht die Lücke für das Nachbarschafts-Netzwerk: „Es gibt einen Bedarf, dass man sich lokal austauschen kann.“

Die Stadt Rendsburg macht mit im Netzwerk, kündigte der stellvertretende Bürgermeister Herwig Schröder am Freitag an. Die Stadt werde Nachrichten von ihrer eigenen Internet-Seite auch bei lokalportal.de verbreiten: „Wir finden es interessant, dass man im lokalen Bereich Informationen streuen kann.“ 

Das Netzwerk finanziert sich über einen Zuschuss der schleswig-holsteinischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WTSH und Werbung.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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