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Neue Kita-Gebühren geplant

Rendsburg Neue Kita-Gebühren geplant

Neue Kita-Gebühren: Dem Senat in Rendsburg liegt an diesem Donnerstag ein Entwurf vor. Es geht auch um niedrigere Sätze. Die endgültige Entscheidung fällt aber in der Ratsversammlung Anfang Juli.

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 In der Kindertagesstätte Stadtpark in Rendsburg betreut die Erzieherin Kati Santarossa die Gruppe "Kleine Strolche".

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg.  

Es geht nach Angaben der Rathausverwaltung um eine Gebührensatzung, die für die städtischen und kirchlichen Kindergärten sowie für die Kita der Brücke in Mastbrook gelten soll. Weiter liegt den Politikern eine Novelle der Sozialstaffel vor, die in Rendsburg für alle Kindergärten gilt. Beide Regelungen sollen ab 1. August eingeführt werden.

Garantiert sparen kann, wer die volle Gebühr zahlt. Das jedoch ist die Minderheit. Nur sechs Prozent der Eltern zahlen den vollen Preis, sagt Brigitte Fugmann vom Rathaus-Fachdienst Familie. Rund 1000 Kinder besuchen in Rendsburg Kitas.

Das sind die geplanten Regelsätze für Kinder unter drei Jahren: Bis zu vier Stunden im Kindergarten sollen 220 Euro monatlich kosten, rund 40 Euro weniger. Für sechs Stunden betrüge der Preis 300 Euro statt 347 Euro, für acht Stunden 380 Euro statt 434 Euro und für zehn Stunden 460 Euro, was rund 60 Euro weniger wäre. Neu wären Preise für elf und zwölf Stunden - 500 beziehungsweise 540 Euro.

Die geplanten Regelsätze für ältere Kinder: 140 Euro statt knapp 170 Euro für vier Stunden, 180 Euro statt rund 230 Euro für sechs Stunden, 220 Euro statt knapp 310 Euro für acht Stunden, 260 Euro statt rund 385 Euro für zehn Stunden. Wer seine Kind zwölf Stunden betreuen lässt, würde 300 Euro zahlen, 160 Euro weniger als bisher, das ist der Sparrekord.

Wie sich die Novelle der Sozialstaffel für Eltern mit niedrigem Einkommen auswirkt, kann Brigitte Fugmann nicht sagen. „Es gibt vermutlich auch Eltern, die mehr zahlen müssen.“ Das habe ihr Fachdienst bei Proberechnungen herausbekommen. Sie gehe aber davon aus, dass es mehr Gewinner als Verlierer bei der neuen Sozialstaffel geben werde. Das sei Sache individueller Berechnungen.

Anders als bisher wirken sich „außergewöhnliche Belastungen“ auf die Sozialstaffel aus. So können Kita-Beiträge sinken, wenn Eltern sich durch Ratenkäufe verschuldet haben oder Unterhalt zahlen müssen.

Der Rendsburger Senat beschäftigt sich an diesem Donnerstag um 17 Uhr im Historischen Rathaus am Altstädter Markt mit der neuen Satzung und der Sozialstaffel. Die Ratsversammlung soll am Donnerstag, 9. Juli, entscheiden.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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