12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Neue Hoffnung für totes Gleis

Rendsburg Neue Hoffnung für totes Gleis

Neue Hoffnung für die Verlängerung der Regionalbahn bis nach Seemühlen-Nord am Stadtrand von Rendsburg. Der städtische Bauausschuss hat am Dienstagabend grundsätzliches Interesse angemeldet. „Es ist ein vorsichtiges Signal“, sagt Bürgermeister Pierre Gilgenast.

Voriger Artikel
Angst vor dem Absturz
Nächster Artikel
Radfahrer in Büdelsdorf leicht verletzt

Vom toten Gleis an der Büsumer Straße geht es nach links ab ins Gewerbegebiet.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Nicht nur das. Im mit großer Mehrheit gefassten Beschluss heißt es, dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium solle „mitgeteilt werden, dass sich die Stadt Rendsburg eindeutig für eine Verlängerung der Regionalbahnlinie 75 bis Seemühlen-Nord ausspricht, um ein deutliches Signal für dieses Projekt abzugeben“. So klar habe sich bisher noch kein Gremium der Stadt in Position gebracht, sagte Gilgenast.

Die Verlängerung der Bahnlinie hatte der ehemalige Bürgermeister Andreas Breitner vor sechs Jahren ins Gespräch gebracht. Er war ein begeisterter Befürworter des Vorhabens, anders als sein Nachfolger Pierre Gilgenast, der seinerzeit noch Bürgermeister in Fockbek war. In Rendsburg gründeten Anlieger derweil eine Initiative, weil sie Angst vor Lärm hatten. Schließlich versank das Thema im Desinteresse der Rendsburger Politik, bis es tot geglaubt war.

Wiederbelebt ist es jetzt, weil es nach Angaben des Wirtschaftsministeriums doch noch Regionalisierungsmittel des Bundes für die Öffnung der Strecke geben könnte. Weiter würde eine endgültige Stilllegung des Gleises mit Abbau einer Weiche für die Stadt womöglich teurer werden als eine Öffnung der Strecke. Schließlich könnte Rendsburg bei einer endgültigen Schließung ansiedlungswillige Firmen nicht mit einem Schienenstrang ins Gewerbegebiet locken, der an der Büsumer Straße vom toten Gleis abzweigt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3