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Letzter Punsch bei Peter

Weihnachtsmarkt Rendsburg Letzter Punsch bei Peter

Eine Tradition geht zu Ende: Nach 32 Jahren hören Peter und Gudrun Dünne auf. Ein letztes Mal gibt es in diesem Jahr „Peter´s Punsch“ auf dem Weihnachtsmarkt in Rendsburg. Das Ehepaar hat seinen Stand auf dem Schiffbrückenplatz.

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 Peter und Gudrun Dünne hören nach 32 Jahren auf.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Wenn ich jetzt nicht aufhöre, komme ich nie davon los“, sagt Peter Dünne. Seit 1984 wirkt der 72-Jährige mit seiner Ehefrau Gudrun auf dem Weihnachtsmarkt mit. 1985 gab es dann auch zum ersten Mal den Punsch, der sich über die Jahre zum Verkaufsschlager entwickelte.

Er habe seit 1974 einen Verkaufskiosk auf dem Altstädter Markt betrieben. 1980 rief dann die Stadt den Weihnachtsmarkt auf dem Platz ins Leben, vier Jahre später habe die Stadt auch ihn gefragt, ob er teilnehmen wolle, erläutert der gelernte Einzelwarenhändler. Er entschied sich dafür, Punsch nach einem alten nordfriesischem Rezept zu verkaufen, sagt der gebürtige Pellwormer.

Bei seinen Produkten pflegt er sehr viel Liebe zum Detail, sagt Dünne. Es sei entsprechend aufwendiger den Punsch herzustellen. Neben einem guten trockenen Rotwein, Orangen- und Zitronensaft braucht es noch eine guten Rum, schwarzen Tee sowie eine spezielle Gewürzmischung, die nach seinen Vorgaben gemischt wird, für das beliebte Getränk. Der Aufwand macht den Unterschied, sagt Dünne, einige potenzielle Nachfolger habe das abgeschreckt. Es ist halt mehr als nur Glühwein warm zu machen. Später sei auch die Idee für die Rumrosinen gekommen, die es zum Punsch dazu gibt. „Viele haben versucht sie nachzumachen, aber keiner ist an unsere Rosinen rangekommen“, sagt Peter Dünne. Bereits im August werden sie eingelegt, verrät Ehefrau Gudrun, dann aber auch hochwertige und geschwefelte Rosinen in guten Rum. Mehrmals müssten sie geschüttelt werden, damit der Rum die ganze Frucht durchtränkt.

Bereits jetzt sei es zu spüren, dass die Kunden wissen, dass es das letzte Jahr ist, sagt Gudrun Dünne, einige der pfandfreien Glasbecher kommen nicht mehr wieder. „Deutlich mehr als in den Vorjahren“, lacht Gudrun Dünne, da wolle sich sicher jemand noch ein Souvenir sichern.

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