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Rathaus rät zu Verkauf an AKN

Regionalbahn 75 Rathaus rät zu Verkauf an AKN

Der nächste Schritt zur Verlängerung der Regionalbahnlinie 75 Kiel - Felde - Rendsburg nach Seemühlen-Nord steht bevor. Das Rathaus rät zum Verkauf eines rund zweieinhalb Kilometer langen stillgelegten Gleises an die AKN Eisenbahn AG. Am Dienstag ist das Thema im Bauausschuss in Rendsburg.

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 Ein Reh wechselt über das brach liegende Gleis.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Der Schienenstrang zweigt am Gymnasium Kronwerk von der Bahnlinie Hamburg - Flensburg ab und gehört der Stadt. Das Gleis liegt seit Jahren brach. Die Verlängerung der Regionalbahnlinie 75 bis nach Seemühlen-Nord und möglicherweise auch nach Fockbek hatte Rendsburgs damaliger Bürgermeister Andreas Breitner vor sieben Jahren ins Gespräch gebracht. Er war ein begeisterter Befürworter des Vorhabens. Seitdem geht es aber nur schleppend voran.

Nah.SH rät zu Verkauf

Zuletzt hatte die Eisenbahngesellschaft Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN) im Frühjahr Interesse am Kauf des Gleises signalisiert, um es wieder in Betrieb zu nehmen. Der Rendsburger Bauausschuss hatte dagegen eine Verpachtung vorgeschlagen. Davon rät die Nahverkehrsgesellschaft Nah.SH strikt ab. Ein Verkauf sorge "für klare Strukturen".  Vom Verkaufserlös könne Rendsburg alle Ausgaben bezahlen, die bei einer Wiederbelebung der Strecke auf die Stadt zukämen, also Wege zu den Bahnsteigen sowie Parkplätze und Fahrradständer an den Haltestellen.

Öffentliche Sitzung

Der Bauausschuss tagt öffentlich am Dienstag, 12. September, ab 18 Uhr im Historischen Rathaus am Altstädter Markt in Rendsburg.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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