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Das Wrack schwimmt am Dienstag weg

Rendsburger Schwebefähre Das Wrack schwimmt am Dienstag weg

Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) will das Wrack der Rendsburger Schwebefähre an einem einzigen Tag von der Eisenbahnhochbrücke abhängen lassen. Die Arbeiten sollen Dienstag früh beginnen. Mehrere Tage dagegen soll der Abbau des Antriebs auf der Brücke dauern. Stück für Stück sollen Kräne das Teil abseilen.

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Auf den Tag genau vor zwei Monaten kollidierte die Rendsburger Schwebefähre mit einem Frachter, der auf dem Nord-Ostsee-Kanal fuhr.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Die Details der Demontage erklärte WSA-Sprecher Matthias Visser am Dienstag nach der ersten Baubesprechung mit der Nortorfer Firma, die den 80000-Euro-Auftrag erhalten hat. Danach will das Unternehmen am Montag, 14. März, die Baustelle einrichten. Die eigentliche Demontage soll Dienstagfrüh gegen 8 Uhr beginnen.

Ein Schwimmponton solle an die Anlegestelle fahren, das Wrack werde dann über seinen Antriebswagen auf der Brücke mit Seilzügen rund 20 Meter weit auf den Kanal und über die Plattform gezogen. Auf Holzpallen werde das 38 Tonnen schwere Teil auf dem Ponton abgesetzt. Wenn die 12 Seile abgeschlagen sind, solle die Fahrt über dem Kanal zum WSA-Bauhof in der Blenkinsopstraße starten.

In der Nacht zum Mittwoch sollen zwei 130-Tonnen-Kräne in Stellung gehen und bei Tageslicht mit der stückweisen Demontage des rund 41 Tonnen schweren Antriebswagens beginnen. Die Teile würden zunächst neben der Brücke zwischengelagert. Etwa eine Woche nach Beginn der Arbeiten solle der Schwimmponton sie dann zum Bauhof verschiffen.

Ingenieure und Vermessungstechniker sollen dann in der Blenkinsopstraße unverzüglich die Fähre und ihren Antrieb untersuchen, sagte Visser. Seine Behörde erwarte, dass die Schwebefähre reparabel ist. „Es gibt keine Hinweise, dass sie nicht reparabel ist.“ Wann das Ergebnis der Untersuchungen vorliegt, sei derzeit noch unklar, sagte der WSA-Sprecher.

Auf den Tag genau vor zwei Monaten wurde die Schwebefähre bei einer Kollision mit einem Frachter, der auf dem Nord-Ostsee-Kanal fuhr, schwer beschädigt. Seitdem liegt sie am Osterrönfelder Ufer des Kanals.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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Foto: Noch ist die schwer beschädigte Schwebefähre am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals aufgebockt.

Die demolierte Schwebefähre soll Mitte März abgehängt und auf den nahe gelegenen Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) in der Blenkinsopstraße in Rendsburg verschifft werden. Eine Stahlbaufirma aus Schleswig-Holstein habe den Auftrag erhalten. Das WSA kann damit seinen ursprünglichen Zeitplan einhalten.

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