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SPD will 24-Stunden-Kita

Rendsburg SPD will 24-Stunden-Kita

In jedem Ausschuss der Rendsburger Ratsversammlung verliert die SPD einen Sitz an die neue Fraktion ihrer ehemaligen Genossen. Dafür wollen die Sozialdemokraten mit Themen punkten. Sie fordern zwei neue Kitas als Reaktion auf einen Anstieg der Geburtenzahlen und den Einstieg in die 24-Stunden-Betreuung.

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Die Ratsversammlung bestimmt die Politik für die Stadt Rendsburg.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Künftig hat die SPD in jedem der zehnköpfigen Ausschüsse nur noch drei Sitze. Die neue Gruppe Soziales Rendsburg mit dem früheren SPD-Fraktionschef Helge Hinz und seiner Frau, Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz, hat Anspruch auf je einen Sitz - auf Kosten der SPD. Er wolle überall diesen einen Platz besetzen, sagte Helge Hinz dieser Zeitung. Dafür will beispielsweise der neue SPD-Fraktionschef René Sartorius den Bauausschuss verlassen und der Rendsburger Parteichef Matthias Bruhn den Finanzausschuss. Die Neuordnung ist Thema der Ratsversammlung an diesem Donnerstag um 17 Uhr.

Unterdessen fordert die SPD neue Kitas. Matthias Bruhn: „Wir brauchen mindestens zwei weitere Kindertagesstätten.“ Das sei „so schnell wie möglich“ nötig, „möglichst im Jahr 2017“. Sie sollten im Norden und im neuen Stadtteil auf dem Gelände der früheren Eiderkaserne entstehen. Neben der Stadt kämen auch andere Träger infrage. Weiter fordert die Partei den Einstieg in die 24-Stunden-Betreuung. Der Bedarf sei „unabweisbar“, sagt Fraktionschef Sartorius.

Die Erneuerung der Rendsburger Feuerwache strebt die SPD ab 2017 an. Das müsse „so teuer wie nötig und so günstig wie möglich sein“, sagt Sartorius. „Langfristig muss die Feuerwehr zufrieden sein und ihr technischer Fortbestand gesichert sein.“ Der Politiker widerspricht früheren Äußerungen des Finanzausschussvorsitzenden Klaus Brunkert (CDU), wonach es einen Kostendeckel von 4 Millionen Euro gebe.

Für das Neubaugebiet auf dem Gelände der früheren Eiderkaserne müsse es bis Jahresende einen Bebauungsplan geben, damit die Vermarktung 2017 beginnen könne. Statt lange mit dem Bund über den benötigten Lärmschutzwall zu verhandeln, solle die Stadt notfalls die Kosten tragen. Rendsburg plant hier ein Wohngebiet für rund 500 Menschen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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