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Schlechtes Jahr fürs Freibad

Schwimmzentrum Schlechtes Jahr fürs Freibad

Die Freibadsaison im Schwimmzentrum in Rendsburg ist vorbei. Mit höheren Preisen und witterungsbedingten Öffnungszeiten wollte man das Defizit bremsen und blieb deutlich unter den Prognosen. Gut 6000 Menschen weniger kamen, obwohl das Freibad sieben Tage länger geöffnet war.

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Zum Schluss war das Freibad noch einmal voll.

Quelle: Sven Janssen

Rendsburg. Dass sich die teils erheblichen Preiserhöhungen im März auf die Besucherzahlen auswirken würden, sei klar gewesen, sagte Helge Spehr, Geschäftsführer der Stadtwerke. Er hatte im Frühjahr einen Rückgang von fünf bis sieben Prozent prognostiziert, aber durch die Preiserhöhungen Mehreinnahmen von 80000 Euro erwartet. Mit 48460 Gästen kamen in dieser Saison über zehn Prozent weniger Besucher. „Es gab zwar gute Wetterperioden, die reichten aber nicht aus, um an die Vorjahreszahlen heranzukommen“, so Spehr. In den Spitzen hätte man in diesem Sommer sogar die höchsten Tagesbesucherzahlen der letzten drei Jahre registriert.
Die Mehreinnahmen 2015 bezifferte er bei einem um elf Prozent gesteigerten Umsatz auf 30000 Euro. „Das reicht nicht aus, um das weiterhin hohe Defizit des Freibades auch nur ansatzweise zu decken.“ 2014 habe alleine das Freibad 670000 Euro Verlust eingebracht, für das gesamte Schwimmzentrum musste ein Minus von 2,15 Millionen Euro verbucht werden.
Den Weiterbetrieb des Freibades sieht Spehr nicht in Gefahr. „In der nächsten Saison werden wir wieder öffnen“, sagte er. Auch an der Preisschraube wolle man nicht drehen. Sonderaktionen als Besuchermagneten, wie Schwimmen im gefärbten Wasser, oder auch das Hundeschwimmen zum Saisonende, werde es weiter geben.
Für das Hallenbad, das eine komplett neue Lüftungsanlage bekommen hat, rechnet der Geschäftsführer mit der Einhaltung der Prognosen. Aufgrund der Investitionen dürfte das Defizit in diesem Jahr am Ende mit rund 2,3 Millionen Euro aber höher ausfallen als 2014.

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