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Flaute auf der "Falckenstein"

Ersatzverkehr Flaute auf der "Falckenstein"

Das Interesse an der „Falckenstein“ bleibt gering. Nach einer neuen Zählung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt setzten am Dienstag 241 Passagiere über. Der Schlepper soll die zerstörte Schwebefähre ersetzen und den nahe gelegenen Fußgängertunnel entlasten.

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Das Interesse an einer Überfahrt mit der "Falckenstein" bleibt gering.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Die neuen Zahlen teilte Matthias Visser, der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA), am Mittwoch auf Anfrage mit. Sie liegen leicht über dem Ergebnis der vergangenen Woche. Am ersten Tag des Dauerbetriebs zählte die Behörde 225 Passagiere. Die Überfahrt kostet nichts. Daneben hatte eine Testfahrt dieser Zeitung ergeben, dass es mit dem Fahrrad durch den Fußgängertunnel schneller als mit der Fähre von einer Seite des Nord-Ostsee-Kanals auf die andere geht.

Im Einzelnen fuhren nach Angaben des WSA am Dienstag 48 Fußgänger und 67 Radfahrer von Süden nach Norden. In die umgekehrte Richtung seien es 74 Fußgänger und 52 Radfahrer gewesen. Zur gleichen Zeit nutzten 3210 Menschen den Angaben zufolge den Fußgängertunnel - 2220 Radfahrer, 950 Fußgänger, 30 Roller- und Mopedfahrer, zehn Menschen mit Kinderwagen.

Die „Falckenstein“ pendelt montags bis freitags von 7 bis 15 Uhr über den Kanal. In der kommenden Woche setzt sie noch wegen Arbeiten an den Aufzügen im Fußgängertunnel über. Dann stellt sie den Betrieb wegen der Schulferien ein und soll ihn zur Norla, zum Rendsburger Herbst sowie nach den Ferien wieder aufnehmen. Ein Einsatztag des Kieler Schleppers kostet das WSA rund 2400 Euro. Der Steuerzahler hat damit am Dienstag jede Fahrt über den Kanal mit 10 Euro subventioniert.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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