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Neubau der Schwebefähre rückt näher

Rendsburg Neubau der Schwebefähre rückt näher

Der Neubau der bei einer Schiffskollision zerstörten Rendsburger Schwebefähre rückt näher. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hat jetzt einen Teilnahmewettbewerb für Firmen, die die neue Fähre bauen wollen, abgeschlossen. Es haben sich genug Betriebe gemeldet, sagt Behördenchef Dieter Schnell.

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Die zerstörte Schwebefähre liegt auf dem Gelände der Kanalverwaltung an der Blenkinsopstraße in Rendsburg.

Rendsburg. Bis der Auftrag für den Neubau vergeben wird, vergeht noch Zeit, erklärte Schnell am Freitag. Bisher lägen nämlich noch keine konkrete Angebote mit Preisvorstellung vor. Das komme erst noch. Zunächst werde seine Behörde mit den interessierten Firmen Gespräche führen und dann mehrere Unternehmen auffordern, Angebote abzugeben. Ziel sei, den konkreten Auftrag „möglichst Mitte 2018“ zu vergeben.

"Mehrere kompetente Angebote"

Wie viele Unternehmen sich bis zur Abgabefrist an diesem Donnerstag bei dem Wettbewerb gemeldet haben, wollte Schnell nicht sagen. Nur so viel: Es seien Bewerber aus der Region, ganz Deutschland und den benachbarten Ausland. Auf dem Tisch der Behörde lägen jetzt „mehrere kompetente Angebote“, versicherte der Behördenchef. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

"Ingenieure brauchen Zeit"

Er gehe davon aus, dass die neue Fähre in zwei Jahren in Betrieb genommen werden kann. „Das ist im Moment auf dem planmäßigen Weg.“ Warum es so lange dauert? „Für eine solide Planung brauchen Ingenieure Zeit“, erklärte Schnell. Dazu kommt: Auch die Denkmalschutzbehörde muss beteiligt werden.

Wrack in der Blenkinsopstraße

Die Rendsburger Schwebefähre wurde im Januar 2016 bei einer Schiffskollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal irreparabel beschädigt. Ihr Wrack liegt zurzeit auf dem Gelände der Kanalverwaltung in der Rendsburger Blenkinsopstraße.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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