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Rekorddefizit für Neue Heimat

Seniorenwohnanlage Rekorddefizit für Neue Heimat

Die städtische Seniorenwohnanlage Neue Heimat in der Schleswiger Chaussee sinkt immer tiefer ins Minus. 722.000 Euro Defizit sollen es 2016 sein - ein neuer Rekord. Der Grund: Das Gebäude ist veraltet, viele Zimmer stehen leer. Erstmals übernimmt die Stadt das Defizit komplett.

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Seniorenwohnanlage Neue Heimat in der Schleswiger Chaussee in Rendsburg

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Für dieses Jahr erwartet die Stadt - wie berichtet - ein Defizit von 700.000 Euro. Da das Haus noch eine Rücklage von 23.000 Euro hatte, bleiben bei Rendsburg rund 680.000 Euro hängen. Weil das Sparkonto leer ist, muss die klamme Stadt im kommenden Jahr erstmals das komplette Minus übernehmen, bestätigte Kämmerer Herwig Schröder am Freitag. Der Senat hatte am Vorabend den entsprechenden Wirtschaftsplan der Neuen Heimat einstimmig gebilligt.

Die Seniorenanlage ist teilweise hoffnungslos veraltet, sagt ihr Leiter Marcus Speck: Doppelzimmer, Bäder und Toiletten im Flur. Kämmerer Schröder: „Es wird immer schwieriger bis unmöglich, nicht mehr zeitgemäße Zimmer zu vermieten.“

Rendsburg hat ein Gutachten zum Modernisierungsbedarf des Hauses und zum tatsächlichen Bedarf an Pflegeheimplätzen in Auftrag gegeben. So will die Stadt aus der Defizitfalle herauskommen. Ergebnisse lägen noch nicht vor, sagt Bürgermeister Pierre Gilgenast.

Insgesamt 100 Pflegeplätze hat das Haus, Anfang Oktober wohnten 88 Menschen in der Neuen Heimat.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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