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Was Flüchtlinge als Mieter wissen müssen

Rendsburg Was Flüchtlinge als Mieter wissen müssen

Was Flüchtlinge als Mieter wissen müssen, lernen sie jetzt in einem Kursus der Stadt Rendsburg. Die erste Runde lief am Dienstag in der Kellerküche der Schule Nobiskrug. Es ging um den Wechsel von Staubbeuteln, Backen im Herd, Befüllen des Kühlschranks.

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Bilal Kaddour aus Syrien studiert die Informationen für den Mieterführerschein in seiner Heimatsprache.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Wasserschäden, Schimmel an Wänden, aufgequollenes Holzparkett, kaputte Waschmaschinen: Flüchtlinge richten Schäden in Wohnungen an, nur weil ihnen Kenntnisse fehlen. Einmal pro Woche müyse er tätig werden, meint Heiko Reinken, Leiter des Fachdienstes Flüchtlingshilfe und Integration im Rendsburger Rathaus. Dann sind Reparaturen in von der Stadt gemieteten Wohnungen fällig. 55 gibt es derzeit.

Aber die Flüchtlinge sollen auf eigenen Füßen stehen, selbst Wohnungen finden und mieten. Das wird für sie in Rendsburg zunehmend zur Hürde. Denn immer wieder haben sie  Probleme mit Hausordnungen, technischen Geräten oder Mülltrennung, weil sie es nicht verstehen.

Das habe sich unter Vermietern herumgesprochen. Deshalb sei "die Bereitschaft, Wohnungen direkt an die Zuwanderer zu vermieten, aktuell sehr gering", sagt Reinken. Da solle ein "Mieterführerschein für Flüchtlinge" helfen. Den gebe es nach Abschluss des Kurses. Ihn können die Flüchtlinge Vermietern vorlegen. Die Stadt hofft so, "etwaige Chancen auf Vertragsabschlüsse zu erhöhen".

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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