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Stadtwerke helfen Landestheater

"Maria Stuart" in Rendsburg Stadtwerke helfen Landestheater

Das Landestheater in Rendsburg feiert an diesem Freitag die Premiere von Friedrich Schillers "Maria Stuart". Für das Bühnenbild braucht es einen Kran. Die Stadtwerke Rendsburg haben diesen sogenannten Balancer bezahlt.

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Helge Spehr (Mitte), auf dem Foto mit Peter Grisebach (rechts) und Stadtwerke-Marketingleitung Kenneth Clausen, hält ein Seil, das mit dem Balancer an der Decke verbunden ist.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. Im Stadttheater Rendsburg findet an diesem Freitag die Premiere des Trauerspiels Maria Stuart statt. Die Bühnenbildkonzeption des Dramas von Friedrich Schiller enthält ein Bühnenteil, das ohne moderne Technik, einem Balancer mit Kugeln als Gewichtsausgleichsmechanik, nicht einsetzbar wäre.      

In einem Pressegespräch erläuterte Peter Grisebach die Aufgabe für das Regieteam um Marie Bues bei der Inszenierung des im Jahr 1800 uraufgeführte Dramas. „Wir wollen auf der einen Seite Maria Stuart von Friedrich Schiller darstellen, andererseits aber eine Form aus der Sicht von 2016 finden, die jungem Publikum den Besuch leicht macht“, sagte der Generalintendant des Landestheaters. 

Die Bühnenkonzeption habe hohe Ansprüche an Technik und Belastung gehabt, sie solle dramaturgischen, flexiblen und mobilen Erfordernissen genügen. 

„Das Bühnenteil soll über Zwang, Pflicht und Einengung erzählen und ein Gefängnis, in dem Maria Stuart auf ihre Hinrichtung wartet, glaubhaft machen“, sagte Grisebach.

Schnell habe festgestanden, dass der dafür erforderliche Balancer mit seinen vier Kranelementen für das Landestheater nicht finanzierbar sei. Bei dieser Hürde hätten sich Arnold Wolk und Ulf Kettner ins Spiel gebracht. Die Vorstandsmitglieder des Vereins Rendsburger Theaterfreunde hätten Kontakte zu den Stadtwerken Rendsburg hergestellt. Der Energieversorger übernahm die Kosten von 3500 Euro. 

„Wir sind daran interessiert, das Landestheater im Mittelpunkt der regionalen Theaterlandschaft mit einem künstlerischen Projekt nach vorne zu bringen“, sagte Helge Spehr. Der Geschäftsführer der Stadtwerke betonte: „Die Theaterkultur ist ein hervorragender Werbeträger für uns.“ Die Finanzmittel kämen aus dem Werbebudget. Grisebach und Spehr sagten: „Wir haben eine Win-Win-Situation geschaffen.“

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