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Mehr Platz für Flüchtlingshilfe

Rendsburg Mehr Platz für Flüchtlingshilfe

Der Verein W.I.R. für Rendsburg hat jetzt mehr Platz. Das Land hat ihm 14 Container für seine Arbeit in der Flüchtlingshilfe geschenkt. Die Organisation hat damit auch Räume für Sprachunterricht, Fahrrad- und Nähwerkstatt.

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So eng ist es in der ehemalige Lagerhalle an der Alten Kieler Landstraße. Mehr Platz ist in den Containern, die das Land dem Verein W.I.R. für Rendsburg geschenkt hat.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. In der Halle 44 auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne hat der Verein W.I.R. für Rendsburg seit 2015 Kleider, Spielsachen und Fahrräder gesammelt und an Flüchtlinge in einer benachbarten Notunterkunft weitergegeben. Das waren die Anfänge.

Nur noch 250 Quadratmeter

Im vergangenen Herbst ist der Verein allerdings in eine ehemalige Lagerhalle an der Alten Kieler Landstraße umgezogen. Statt 650 Quadratmeter hatte er da nur noch 250 Quadratmeter, sagt Steffen Uebelhör, Vorsitzender von W.I.R. für Rendsburg. "Das war ein Problem."

Hilfe kam vom Land. Das schenkte den Rendsburgern 14 Container, die es nicht mehr als Notunterkünfte für Flüchtlinge brauchte. Der Verein nutzt sie jetzt als Lagerräume, Klassenzimmer für Sprachunterricht sowie für seine Fahrrad- und Nähwerkstatt. Jetzt gehe es um die Integration der Flüchtlinge, erklärte Uebelhör.

Finanzministerium: Enorme Nachfrage

Seit Anfang des Jahres bietet das Finanzministerium die nicht mehr als Notunterkünfte für Flüchtlinge benötigten Wohn- und Sanitär-Container an. Schulen, Vereine, Behörden und Kommunen bekämen sie geschenkt, sie müssen sie nur auf eigene Kosten von den Lagern in Boostedt, Leck und Seeth abholen, sagt Eugen Witte, Sprecher des Finanzministeriums. Die Nachfrage sei enorm.

Bilder von der Flüchtlingshilfe W.I.R. für Rendsburg.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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