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Ab Sonnabend vierspurig durch den Tunnel

Rendsburg Ab Sonnabend vierspurig durch den Tunnel

Noch rollt der ganze Verkehr durch die neue Oströhre im Rendsburger Kanaltunnel. Am Wochenende ändert sich das. Am Freitagabend sperrt die Kanalbehörde den Tunnel zunächst komplett ab 21 Uhr. Ab den frühen Morgenstunden des Sonnabend soll es dann vierspurig durch beide Röhren gehen - mit Tempo 50.

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Noch rollt der gesamte Verkehr durch die neue Oströhre. Ab Sonnabend früh soll es erstmals seit mehr als vier Jahren vierspurig durch den Rendsburger Kanaltunnel gehen.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Seit dem 22. Juli 2012 geht es zweispurig durch den Tunnel, seitdem haben Autofahrer und Unternehmen in der Region auf diesen Moment gewartet: Spätestens um 5 Uhr früh soll es am Sonnabend vierspurig durch den Tunnel gehen. Aber nur vorübergehend. Denn noch steht die Sanierung der alten Weströhre bevor. Die Kanalverwaltung will sie erst in Auftrag geben, wenn die Verträge mit den Baufirmen unter Dach und Fach sind - samt Bauzeitenplan.

Bei der Kreis-Verkehrsaufsicht hat die Behörde vierspurigen Betrieb im Tunnel bis Ende Februar kommenden Jahres beantragt. Das habe „keine tiefere Bedeutung“, versicherte Sönke Meesenburg, Leitender Baudirektor beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA), am Donnerstag. Die Verhandlungen laufen nach seinen Worten noch, man sei „auf dem guten Weg“. Wann die Verträge fertig sind, könne er nicht sagen.

Mehrere Stunden braucht die Kanalverwaltung in der Nacht zum Sonnabend, um den vierspurigen Betrieb vorzubereiten. So müsse ein Reinigungswagen Bereiche vor den Einfahrten säubern, sagte Bauleiter Frithjof Garrn am Freitag. Von den mehrere hundert Meter langen Abschnitten müsse teils fünf Jahre alter Dreck entfernt werden. Die Reinigung sei aus Sicherheitsgründen nur bei einer Vollsperrung möglich, weil der Bürstenwagen verkrusteten Schmutz aufwirbele. Die Arbeiter müssen außerdem Absperrbaken wegräumen und Verkehrsschilder abbauen, sagte der Diplom-Ingenieur.

Für die Zeit der Vollsperrung empfiehlt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, auf die Rader Hochbrücke oder die Kanalfähre bei Schacht-Audorf auszuweichen.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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