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Restabbau mit Kränen und Ponton

Rendsburger Schwebefähre Restabbau mit Kränen und Ponton

Den Rest der Rendsburger Schwebefähre lässt das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) an diesem Dienstag abbauen. Dabei geht es um den Antriebswagen, der sich auf der Eisenbahnhochbrücke in rund 40 Metern Höhe befindet. Neben Kränen ist ein Schwimmponton am Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals im Einsatz.

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Arbeiter bereiten den Abbau des restlichen Antriebswagens vor.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Fahrwerke, Motoren und Getriebe hat eine Nortorfer Stahlbaufirma in den letzten Tagen bereits von dem Antriebswagen abgebaut. Lkw haben Ende vergangener Woche Motoren und Getriebe in den WSA-Bauhof an der Rendsburger Blenkinsopstraße auf der anderen Seite des Kanals gebracht, sagte Ralf Rohwer, Geschäftsführer des Nortorfer Unternehmens. Jetzt liegen neben der Eisenbahnhochbrücke noch die vier Fahrwerke. Den restlichen Fahrwagen sichern Kettenzüge und Spannbänder auf der Brücke.

In zwei Teilen soll nun an diesem Dienstag der Rest des Wagens von der Brücke geholt werden. Das erste Stück soll ein Kran gegen 8.30 Uhr herunterlassen, kündigt WSA-Sprecher Matthias Visser an. Für das zweite Teil seien zwei Kräne nötig. Es solle gegen 10 Uhr herab gelassen werden. Danach würden die Stücke zusammen mit den Fahrwerken auf einen Schwimmponton geladen, der die Teile in den WSA-Bauhof an der Rendsburger Blenkinsopstraße bringen soll.

Die eigentliche Schwebefähre hat die Nortorfer Stahlbaufirma in der vergangenen Woche abgebaut und in die Blenkinsopstraße gebracht. Dort sollen Spezialisten untersuchen, ob und wie die Schwebefähre repariert werden kann. Sie war Anfang Januar bei einer Kollision mit einem Frachter schwer beschädigt worden. Das WSA rechnet seitdem mit einem Millionenschaden.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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Foto: Am Dienstag geht es für die Spezialfirma aus Nortorf mit dem Abwracken der Schwebefähre weiter.

Der Abbau der letzten Reste der Rendsburger Schwebefähre hat an diesem Dienstag gegen 7 Uhr begonnen. Auf der Eisenbahnhochbrücke befindet sich jetzt nur noch das Stahlgerüst des Antriebswagens. Die Konstruktion hat ein Gesamtgewicht von 19 Tonnen. Die Kieler Nachrichten sind live dabei.

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