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Frost bereitet Probleme

Neue Erstaufnahmeeinrichtung Frost bereitet Probleme

In Rendsburg entsteht zurzeit auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne eine Erstaufnahme für rund 2000 Flüchtlinge. Der Kälteeinbruch in der letzten Woche sorgte allerdings für Probleme beim Schütten der Betonfundamente für 28 Container. Wann die ersten Bewohner kommen, ist noch unklar.

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Rüdiger Smal kontrolliert einen Lieferschein. Gerade ist eine neue Lieferung Bettlaken angekommen.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Mit einem Gabelstapler bugsiert Rüdiger Smal eine weitere Fuhre Bettlaken in die Lagerhalle auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne. Der 53-Jährige ist der Koordinator des Landespolizeiamts für den Aufbau der neuen Erstaufnahme für Flüchtlinge in Rendsburg. „Ich bin froh, dass es voran geht“, sagt Smal.

 Gerade werden auf dem Hubschrauberlandeplatz der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne die ersten von 28 Betonfundamenten geschüttet. Hier sollen bald die Container für Flüchtlinge stehen. „Der Platz ist uneben. Bei einzelnen Container wäre das nicht so schlimm, das kann mit Gehwegplatten ausgeglichen werden.“ Da in Rendsburg die Container in langen Reihen stehen sollen, reiche das nicht aus. „Da brauchen wir ordentliche Fundamente.“ Schließlich sollen die Container für fünf Jahre stehen bleiben, so der 53-Jährige. Sie müssten Wind und Schnee standhalten können.

 In Rendsburg entsteht zurzeit eine Erstaufnahme für rund 2000 Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne. Bei einem Kontrollbesuch im Dezember überzeugte sich Innenminister Stefan Studt persönlich von der Lage und sagte, dass Rendsburg künftig eine wichtigere Rolle in der Flüchtlingskrise spielen könne, da es sowohl feste Gebäude als auch Container gebe.

 Auch in den alten Kasernengebäuden wird auf Hochtouren gearbeitet. Heizkörper und Leitungen werden geprüft und erneuert, erläutert Smal. Wenn alles gut laufe, könne die Heizung bereits in der nächsten Woche laufen.

 Wann die ersten Flüchtlinge in der Einrichtung untergebracht werden sollen, ist noch nicht klar. Einen festen Termin gibt es laut Innenministerium nicht. „Wir können etwas entspannter arbeiten, da der Flüchtlingszustrom momentan nicht so groß ist“, sagt Rüdiger Smal. Von Donnerstag auf Freitag sind laut Landespolizeiamt rund 150 neue Flüchtlinge in Schleswig-Holstein angekommen.

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