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Geld für die Innenstadt freigegeben

Start für die Sanierung Geld für die Innenstadt freigegeben

Die Sanierung der Altstadt von Rendsburg kann beginnen. Die Stadt will in diesem Jahr rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um Privatleuten bei der Sanierung ihrer Häuser zu helfen. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren rund 13 Millionen Euro in die Sanierung fließen.

Am Altstädter Markt steht die Alte Marktbäckerei (2. Gebäude von links), in der sich heute ein Reisebüro befindet, auf dem Sanierungsplan.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Die ersten 1,2 Millionen seien freigegeben, sagte Bürgermeister Pierre Gilgenast am Mittwoch. Nun könnten Besitzer von Immobilien in der Rendsburger Innenstadt mit der Sanierung ihrer Gebäude beginnen. Bei zwei Projekten werden die Bauarbeiten bald starten, die Eigentümer hätten nur auf die Bestätigung der Mittel gewartet, meinte Gilgenast.

 In den nächsten Jahren will Rendsburg seine Innenstadt aufhübschen. Viele der Bauwerke stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz. Die Gebäude liegen zwischen Stadttheater, Schiffbrücken- und Schloßplatz. Dazu gehören die Fußgängerzone Stegen und Hohe Straße und der Altstädter Markt. Jeweils ein Drittel der rund 13 Millionen Euro für die Sanierung zahlen Stadt, Land und der Bund.

 Gerade unter den Rendsburgern sei die Bereitschaft, in die Altstadt zu investieren, sehr hoch, betonte Gilgenast. Viele würden ihre Gebäude sanieren. Anders sehe es bei auswärtigen Besitzern aus. Gerade Erbengemeinschaften müssten noch überzeugt werden, meinte der Bürgermeister. Einen besseren Zeitpunkt gebe es aber nicht. „Die Zinsen sind günstig und es gibt eine Förderung“, erinnerte Gilgenast. „Hoffentlich zündet die Idee.“

 2016 kommen insgesamt 16 Gebäude für eine Sanierung infrage. Sie liegen am Altstädter Markt, in der Eisenbahnstraße, An der Marienkirche sowie in der Wallstraße.

 Bürgermeister Gilgenast hofft außerdem auf den Verkauf der Hertie-Ruine. Es gebe konkrete Verhandlungen beim zuständigen Makler Sebastian Mogos-Lindemann in Berlin, sagt Gilgenast. Nach Angaben der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, Anja Ilgenstein, die auch Mitglied im Bauausschuss ist, soll es zwei Interessenten geben. Sollte es zu einem Abschluss kommen, könnte nach dem Abriss des Gebäudes über eine Neugestaltung des Altstädter Marktes nachgedacht werden. Seit August 2009 steht das Hertie-Kaufhaus leer und verfällt. Es gilt als Schandfleck.

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