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Entspannung an der Höhenkontrolle

Rendsburger Kanaltunnel Entspannung an der Höhenkontrolle

Die Aufregung um die Höhenkontrolle am Rendsburger Kanaltunnel hat sich gelegt. Rund um die Einfahrten sollen jetzt große Warnschilder dauerhaft aufgestellt werden. Das kann nach Angaben des Kreises sechs Wochen dauern. Derweil geht es womöglich bis Ende Februar vierspurig durch den Tunnel.

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Die Höhenkontrolle ist seit Anfang Oktober eingeschaltet.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Die 1,60 Meter hohen Schilder sollen an der B 202 in Rendsburg-Süd, in Westerrönfeld, an der B 77 sowie in der Berliner Straße in Rendsburg stehen, erklärte Andreas Brück von der Kreis-Verkehrsaufsicht am Mittwochnachmittag nach einer Gesprächsrunde mit Polizei und Kanalverwaltung. In einem zweiten Schritt seien zusätzliche Tafeln im weiteren Umkreis geplant. Auf den Autobahnen seien keine Schilder nötig. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt werde die Tafeln bezahlen.

Seit die Kanalverwaltung die elektronische Höhenkontrolle vor eineinhalb Wochen auf 4,20 Meter angehoben hat, gebe es keine Probleme mehr, sagte Frithjof Garrn, der Bauleiter für die Tunnel-Sanierung, am Mittwoch. „Es ist eine sehr große Entspannung. Wenn es so bleibt, ist es gut.“ Nur „zwei- bis dreimal“ habe die Höhenkontrolle zuletzt ausgelöst. In einem Fall habe die Polizei einen Lkw mit einem Bagger auf dem Anhänger durch die eigentlich gesperrte Weströhre gelotst. Bisher habe seit den Einschalten der Höhenkontrolle Anfang Oktober noch kein übergroßer Lkw vor dem Tunnel wenden müssen, wie das im Notfall vorgesehen sei. In der Regel hätten die Fahrer ihre Laster hydraulisch abgesenkt. 

Unterdessen bereitet sich die Kanalverwaltung auf die Öffnung der alten Weströhre vor. Dann rollt der Verkehr vierspurig. Womöglich bis Ende Februar. Bis dahin habe die Kanalverwaltung die entsprechende Genehmigung beantragt, erklärte Andreas Brück von der Kreis-Verkehrsaufsicht.

Ab Ende Oktober vierspurig

Nach wie vor stehe der Termin in der Nacht zum 29. Oktober für die Öffnung der Weströhre, versichert Frithjof Garrn. Die Schilder für die dann notwendige kurzfristige Vollsperrung des Tunnels seien gedruckt und lägen bereit. Vom letzten Oktoberwochenende an geht es dann erstmals seit 2012 vierspurig durch den Tunnel - mit Tempo 50. Das liegt unter anderem an noch fehlenden Lichtsignalen und Sperrschranken. Bei Vollsperrung einer Röhre nach einem Unfall müssen Mitarbeiter Baken aufstellen, damit der Verkehr in die Nachbarröhre umgeleitet werden könne, sagte Garrn.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
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