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Großes Ziel und wenig Zeit

Rendsburger Museen Großes Ziel und wenig Zeit

Die Museen im Kulturzentrum in Rendsburg kämpfen um ihr Museums-Zertifikat. Der Kulturausschuss beschloss am Mittwochabend, dass der Museumsleiter Martin Westphal Angebote einholen und Kosten für eine Neuausrichtung ermitteln soll. Die Neuaufstellung ist eine Bedingung des Museumsverbandes.

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Martin Westphal muss die Garnisionsgeschichte Rendsburgs für den Erhalt des Zertifikats besser im Museum präsentieren und für den Erhalt des Zertifikats ein neues Konzept erstellen.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, sagte Westphal. Nun könne er loslegen und Firmen kontaktieren. Er habe das Signal „Kümmere dich darum“ bekommen.

 So beschlossen die Ausschussmitglieder, dass der Museumsleiter Angebote unter Berücksichtigung von europaweiten Förderrichtlinien einholen und diese in der kommenden Ausschusssitzung im Juni vorstellen soll.

 2014 wurden die Rendsburger Museen im Kulturzentrum als eines von sechs Häusern vom Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg für fünf Jahre zertifiziert. Um das Zertifikat danach weiter zu tragen, müssen die Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals sowie die Ausstellungsstücke der Garnisonsgeschichte neu aufgestellt werden. Platz ist dafür, wie berichtet, im Museum allerdings kaum vorhanden.

 Daher sei es notwendig, die vorhandenen Dauerausstellungen neu zu ordnen und die Stadt-, Garnisons- und Kanalgeschichte in den Obergeschossen des Museums unterzubringen, meinte Westphal. Die Ausstellungen gibt es in ihrer Form seit 1991 und ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Museumsfachleute empfehlen, alle acht oder neun Jahre Dauerausstellungen neu zu gestalten. Nun will sich der Museumsleiter die Hilfe von Experten holen. Die Kosten schätzt er dabei auf 400000 bis 500000 Euro. Es gebe nichts Schlimmeres, als den Verlust des Zertifikats, betonte der Museumsleiter. Das würde bedeuten, dass die Museen zu Häusern zweiter Klasse abrutschen und Landesförderungen verlieren könnten, befürchtete er.

 Es werde schwierig werden, die Angebote bis zum Juni einzuholen und dabei noch europäische Förderrichtlinien zu beachten, so Westphal. Das enge Zeitfenster sei jedoch verständlich. Er sei froh, dass die erste Etappe geschafft sei.

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