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Transdev ist in den Startlöchern

Rendsburger Stadtverkehr Transdev ist in den Startlöchern

Die Transdev bereitet den Betreiberwechsel des Stadtverkehrs in Rendsburg vor. Ab dem 1. Januar 2017 sollen die Busse des Unternehmens unter dem Namen „Norddeutsche Verkehrsbetriebe“ in Rendsburg fahren. Am Mittwochabend stellten Manager die Pläne vor.

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Ab dem 1. Januar 2017 sollen am Rendsburger Zob die Busse von Transdev halten. Neue Fahrzeuge sind schon bestellt.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Das Verkehrsunternehmen hatte den Zuschlag für den Busverkehr nach einer europaweiten Ausschreibung erhalten.

„Wir wollen einen reibungslosen Übergang mit allen Beteiligten“, sagte Elfi Lang, Geschäftsführerin der Transdev-Tochter Rohde Verkehrsbetriebe im Regionalentwicklungsausschuss des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Sie betonte, dass Transdev zwar weltweit agiere, aber in den Regionen verankert sei. So stammen sie und der zukünftige Betriebsleiter in Rendsburg aus den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, beziehungsweise Plön.

Der zukünftige Betriebsleiter in Rendsburg, Hauke Schmidt, präsentierte dem Ausschuss einen verbindlichen Zeitplan. Demnach soll in der Kieler Straße 407 bis Dezember ein neuer Betriebshof mit einer befestigten Fläche für Busse sowie Sozial- und Büroräumen für die Mitarbeiter entstehen.

Auch den Fuhrpark will das Unternehmen neu aufstellen. Die ersten von 17 neuen Bussen seien in der vergangenen Woche geordert worden, so Schmidt. Zusätzlich sollen sieben Gebrauchtfahrzeuge aus anderen Außenstellen in Rendsburg zum Einsatz kommen. Diese Busse seien meist in der Schülerbeförderung eingesetzt worden und haben vergleichsweise wenig Kilometer gefahren. Für die Wartung der Fahrzeuge habe das Unternehmen erste Gespräche mit regionalen Partnern aufgenommen, erläuterte Schmidt.

35 Mitarbeiter muss der neue Betreiber vom Vorgänger T.H. Sievers übernehmen, der seit 1934 für den Rendsburger Stadtverkehr verantwortlich war. Auch hier sei das Unternehmen auf erfahrenes Personal angewiesen, das sich in der Region auskenne, sagte Geschäftsführerin Lang. Die Mitarbeiter des Vorgängers seien mit einer Interessenbekundung angeschrieben worden. Der Großteil sei schon wieder zurückgeschickt worden, sagte Elfi Lang. Nach einer Frist von vier Wochen sollen die neuen Arbeitsverträge verschickt werden.

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