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Rettungshubschrauber wird leiser

Fluglärm in Rendsburg Rettungshubschrauber wird leiser

Spätestens Anfang 2017 soll ein leiserer Rettungshubschrauber an der Imland-Klinik in Rendsburg starten und landen. Anwohner hatten sich über den auch nachts fliegenden Helikopter beschwert. Die Stadt Rendsburg fürchtete Nachteile für ein geplantes Neubaugebiet auf dem nahen Gelände der früheren Eiderkaserne.

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Der Rettungshubschrauber "EC 145" soll ab Anfang 2017 in Rendsburg fliegen.

Quelle: DRF Luftrettung

Rendsburg. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat mit der DRF Luftrettung aus Filderstadt bei Stuttgart als Eigentümerin des Hubschraubers einen neuen Mietvertrag über die Rettungsstation an der Imland-Klinik abgeschlossen. Darin verpflichtet sich die DRF, spätestens ab dem 31. Januar 2017 den leiseren Hubschrauber einzusetzen und nicht mehr als 2000 Einsätze pro Jahr zu fliegen, sagten der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Thilo Rohlfs und Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, am Mittwoch. Er gehe nicht davon aus, dass die Grenze von 2000 Flügen erreicht werde, sagte Lutz. Zurzeit habe der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ rund 1600 Einsätze im Jahr. Es bleibe auch bei Nachtflügen und dem Standort direkt neben dem Krankenhaus.

Der neue Rettungshubschrauber vom Typ „EC 145“ sei „insgesamt leiser“ als der rund zehn Jahre alte  Helikopter, versicherte Lutz. Im Überflug sei der „EC 145“ sechs Dezibel leiser. „Er ist das Modernste, was wir haben.“ Das Geräusch des Hubschraubers sei auch angenehmer. „Er brummt eher, als dass er kreischt.“ Den Preis gibt die DRF mit 6 Millionen Euro an. Die Kosten würden durch die Krankenkassen refinanziert. Die entsprechenden Verhandlungen hätten lange gedauert.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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