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Kita-Anbau versorgt alle Kinder

Richtfest Bordesholm Kita-Anbau versorgt alle Kinder

Richtfest für den Anbau der Kita im Birkenweg in Bordesholm: Bürgermeister Helmut Tiede kündigt an, alle Kinder seien mit den neuen Räumlichkeiten versorgt. Er sieht vorerst keinen Druck für einen kompletten Neubau, der demnächst erneut von Bordesholm und Wattenbek diskutiert wird.

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Bürgermeister Helmut Tiede (ganz rechts) spricht beim Richtfest für den Anbau an der Kita Birkenweg von einem gelungenen Bauwerk. Hier werden künftig 15 weitere Kinder betreut.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. In Sachen Neubau eines kommunalen Kindergartens mit vier Gruppen gibt es laut Bordesholms Bürgermeister Helmut Tiede derzeit keinen Druck. Grund dafür ist der für Ende August geplant Bezug des neuen Anbaus in der Kita Birkenweg. „Bis zum nächsten Jahr im August wird das Angebot an Kitaplätzen ausreichen“, kündigte Tiede beim Richtfest des Anbaus am Mittwoch an.

 Bis zum Bezug des neuen Gruppenraums für eine altersgemischte Gruppe bat der Gemeindechef die Eltern aber noch um etwas Geduld. Aufgrund baulicher Probleme gab es eine Verzögerung, deshalb muss für die zweite Augusthälfte eine Übergangslösung bei der Betreuung gefunden werden. Architekt Jörg Lippert aus Fockbek sprach mit Blick auf den torfigen Untergrund von einer „sportlichen Veranstaltung“. Auf zwölf Pfählen gründet sich das Bauwerk, das als eigenständiges Gebäude konzipiert und mit einem Durchgang zur bestehenden Kita verbunden wird. Lippert dankte besonders den Handwerkern, die den zeitlichen Rückstand minimiert hätten.

 Der Anbau mit 140 Quadratmetern Fläche wird 15 Kindern Platz bieten, darunter fünf Kleinkindern. Nach aktuellem Stand soll es bei den veranschlagten Kosten von 530000 Euro bleiben, 225000 Euro fließen an Zuschüssen aus Förderprogrammen. Mit der dann auf rund 85 Betreuungsplätze gewachsenen Einrichtung könne der Bedarf an Kitaplätzen in der Region vorerst gedeckt werden, sagte Tiede. Ein weiterer Kindergarten mit vier Gruppen, im Spätwinter Thema einer gemeinsamen Sitzung der Gemeindevertretungen von Bordesholm und Wattenbek, ist aber nicht vom Tisch. Helmut Tiede machte keinen Hehl daraus, dass er dafür den Veranstaltungsplatz als Standort bevorzugt.

 Das gemeindeeigene Areal an der L318 ist auch in der Diskussion für ein neues Wohngebiet. „Es geht aber leider nicht so schnell wie gedacht, im Moment sind dort grünplanerische Dinge zu klären“, führte der Bürgermeister weiter aus. Als weiteren Standortvorschlag nannte er das Brügger Schulgebäude. Bei der Planung müssen zudem die Kinder von Flüchtlingen einbezogen werden. Für einen potenziellen Neubau mit vier Gruppen stehen Kosten von bis zu 1,8 Millionen Euro im Raum.

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