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Rix glaubt an Erhalt der Geburtshilfe

imland Klinik Eckernförde Rix glaubt an Erhalt der Geburtshilfe

Sönke Rix gibt sich „in der Sache sehr optimisch“. Er könne sich vorstellen, dass in Sachen Erhalt der Entbindungsstation an der örtlichen imland Klinik noch in dieser Woche eine positive Entscheidung fallen wird, bilanzierte der in Eckernförde beheimate SPD-Bundestagsabgeordnete nach einem Gespräch mit den Entscheidungsträgern des in kommunaler Trägerschaft befindlichen Krankenhauses.

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Über den Erhalt der Eckernförder Geburtshilfestation könnte noch diese Woche entschieden werden.

Quelle: dpa

Eckernförde. Der Termin 1. Oktober schwebt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über der sehr geschätzten Station. Zu diesem Termin soll die Geburtshilfe-Abteilung in der Ostseestadt nämlich aufgelöst werden. Der Geschäftsführer der imland Kliniken in Rendsburg und Eckernförde, Martin Wilde, und Aufsichtsratsvorsitzender Lutz Clefsen haben das vor knapp zwei Wochen öffentlich bekanntgegeben und damit für einen Sturm der Entrüstung in der Bevölkerung sowie für eine erkennbare Verärgerung in der regionalen Politik gesorgt. Seither wird auf mehreren Ebenen für den Erhalt der Geburtshilfe an der Eckernförder Klinik gekämpft - vor allem durch junge Mütter, die ihre Kinder hier entbunden haben, durch werdende Mütter und durch die hier tätigen Hebammen.

 Nun hat sich auch Sönke Rix zu Wort gemeldet. Er hat nach eigenem Bekunden in den zurückliegenden Tagen den Kontakt zur Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und den Krankenkassen gesucht, sich über den Stand der Dinge informieren lassen und hinterfragt, ob möglicherweise auch gesetzlich etwas falsch gelaufen sei. „Es war total gut, richtig und wichtig, dass das Thema öffentlich gemacht worden ist“, würdigte der Bundestagsabgeordnete das Engagement aus der Bevölkerung. Dadurch sei deutlich geworden, wie wichtig die Station für Eckernförde und die Menschen in der Region ist.

 Zusammen mit der SPD-Landtagsabgeordneten Serpil Midyatli wowie Kreis- und Kommunalpolitikern der Partei gab es nun gestern ein Gespräch mit Wilde und Clefsen. Danach zeigte sich Rix gegenüber der Presse zuversichtlich, dass der Erhalt der Station langfristig gesichert werden kann. Diese positive Haltung habe er zuvor bereits aus Gesprächen mit der KV gewinnen können. Auch dabei habe es Signale gegeben, eine langfristige Lösung für die Geburtshilfe in Eckernförde anzustreben.

 Rix hat in den geführten Gesprächen einige grundlegende Probleme ausgemacht: die bundesweit nicht einheitlichen Vergütungen für Ärzte bei der Geburtshilfe, der Mangel an Medizinern, die bereit seien, auf Honorarbasis zu arbeiten und der mangelnde Informationsfluss seitens der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates zur Politik auf Kreisebene und vor Ort. Das sei so nicht hinzunehmen. Er und Midyatli kündigten an, sich in der Sache auf Bundes- und Landesebene einbringen zu wollen.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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