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Robert Schall will Bürgermeister werden

Kronshagen Robert Schall will Bürgermeister werden

Der erste Bewerber für die Nachfolge von Bürgermeister Uwe Meister (63, parteilos) steht fest. Der SPD-Ortsverein wählte Robert Schall einstimmig zum Kandidaten für den Chefposten im Kronshagener Rathaus. Der 38-jährige Stabsoffizier ist stellvertretender SPD-Fraktionschef. Auf einen Wahltermin – noch in diesem oder erst im kommenden Jahr – hat sich die Politik noch nicht verständigt. Meisters Amtszeit endet am 31. Mai 2016.

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Robert Schall (SPD) kandidiert für das Amt des Kronshagener Bürgermeisters.

Quelle: TM

Kronshagen. „Mit Robert Schall haben wir einen Kandidaten gefunden, der alles mitbringt, um ein guter Bürgermeister zu werden“, ist Johannes Reimann, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, überzeugt. Er sei nicht nur ein engagierter Kommunalpolitiker, sondern verfüge auch über umfangreiche Verwaltungs- und Führungserfahrung. Schall ist in Eberswalde/Finow (Brandenburg) aufgewachsen und schlug vor fast 20 Jahren eine Laufbahn bei der Bundeswehr ein, wo er Wirtschafts- und Organisationswissenschaften studierte.

 Derzeit leitet der Diplom-Kaufmann im Range eines Majors einen Stab von etwa 60 Mitarbeitern in einer Dienststelle bei Neumünster. Schall lebt seit 2004 in Kronshagen und ist seit 2014 mit seinem Mann Christian verheiratet. Bei der Kommunalwahl 2013 gewann er den Wahlkreis Kopperpahl-West direkt. Bis dahin stand er als bürgerliches Mitglied dem Umwelt- und Verkehrsausschuss vor; seit 2013 leitet er den Ausschuss für Bauwesen, Wirtschaft und Gemeindeentwicklung.

 „Ich möchte das Amt des Bürgermeisters sachorientiert und überparteilich ausüben. Ich habe gute Ideen und Elan“, betont Schall. Als Herausforderungen für die künftige Amtszeit sieht er vor allem die Umsetzung der Ortskernentwicklung sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen an. Am Herzen liegt ihm, zusammen mit den Kronshagenern ein Leitbild für die Entwicklung der Gemeinde zu erarbeiten. Er will die Kommunikation und Transparenz des Verwaltungshandelns verbessern. Im Rathaus sollen flache Hierarchien vorherrschen; einen „Kommiss-Ton“ werde es nicht geben: „Gespräche bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wasser sind meine Art.“

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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