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Feuerwehr Holzbunge erklimmt höchste Sonderstufe

"Roter Hahn" Feuerwehr Holzbunge erklimmt höchste Sonderstufe

Die Brandbekämpfer aus Holzbunge haben beim Leistungswettbewerb „Roter Hahn“ das höchste Niveau erreicht. Damit sind sie die erste Wehr aus Schleswig-Holstein, die die Prüfung auf neuem Höchstniveau bestanden hat.

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Die Feuerwehr Holzbunge hat das höchste Leistungsniveau erreicht.

Quelle: Rainer I. Krüger

Holzbunge. Im verqualmten Raum hat Atemschutzgeräteträgerin Ines Weidner einen Zusammenbruch. Jetzt muss die Brandbekämpferin von der Feuerwehr Holzbunge selbst gerettet werden. Dank Sprechverbindung zum Einsatzleiter kommt schnell Hilfe. Zwei Atemschutzträger schleppen sie am Sonnabend ins Freie. Hans Günter Wichelmann sieht es mit Wohlwollen. Der Honigseer (Kreis Plön) leitet die Kommission bei der laufenden Prüfung. Es geht um die neue Sonderstufe des Leistungswettbewerbs „Roter Hahn“. Mit dem Retten der Feuerwehrfrau meistern die 33 Aktiven eine weitere Aufgabe.

Die Holzbunger schreiben gerade Feuerwehrgeschichte. Erstmals besteht in Holzbunge eine der 1376 Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein die Prüfung auf neuem Höchstniveau. „Das Retten eines Kameraden mit Atemschutz ist eine Albtraumsituation“, sagt Wehrführer Hartmut Paulsen. Auch ein Löscheinsatz und das Retten eines Verletzten aus einem Unfallauto sind gefragt. Ähnliche Testsituationen kennen die Holzbunger bereits. Schon vor drei Jahren bestanden sie die fünfte Stufe des Roten Hahns. „Das Höchstniveau haben nur 25 Wehren im Land“, so Landesbrandmeister Detlef Radke und Mathias Schütte, Kreisbrandmeister im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Brandbekämpfer aus Holzbunge haben beim Leistungswettbewerb „Roter Hahn“ das höchste Niveau erreicht.

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Chefprüfer Wichelmann erklärt, was die neue Topwertung ausmacht: „Die Aktiven für die Prüfungen werden nicht mehr von den Wehrführung, sondern von der Kommission ausgewählt. Einen Atemschutzgeräteträger-Notfall wie heute gab es bisher auch nicht.“

Sieben Stunden hält der Wettbewerb die Holzbunger im Atem. Landesbrandmeister Radke ist beeindruckt: „Die Leistung hier ist vorbildlich. Ich hoffe, das Beispiel Holzbunge motiviert andere Wehren, sich der Sonderstufe zu stellen.“ Nach dem Erfolg blieb noch eine Aufgabe für Gerätewart Jörg Höhling: Er schraubte die Sonderstufen-Tafel ans Feuerwehrhaus.

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