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Wer nennt den höchsten Preis?

Rumohr Wer nennt den höchsten Preis?

Drei, zwei, eins, meins - was bislang für Möbel, Geschirr oder auch andere Kuriositäten beim Internetauktionshaus Ebay galt, könnte auch beim Grundstückskauf künftig eine Rolle spielen. Zumindest in Rumohr, denn dort wurde über ein Bieterverfahren beim geplanten Verkauf der vier Grundstücke im Bereich Langsoll diskutiert.

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In der Straße Langsoll sollen vier neue Grundstücke erschlossen werden.

Quelle: Sorka Eixmann

Rumohr. Mehrheitlich stimmten die Kommunalpolitiker während der jüngsten Sitzung – nichtöffentlich, da es sich um Grundstücksangelegenheiten handelte – für ein sogenanntes „Bieterverfahren“. Das bedeutet im Klartext: „Wenn es mehr Interessenten als Grundstücke gibt, dann bekommt derjenige den Zuschlag, der den höchsten Preis bietet“, erklärte Bürgermeister Thomas Langmaack.

 Diskutiert wurde schon länger kontrovers über den Verkauf der gemeindeeigenen Grundstücke im Bereich Langsoll. Vier Grundstücke stehen dort zum Verkauf, debattiert wurde auch über den Kaufpreis. Mit fünf Nein-Stimmen bei vier Ja-Stimmen entschieden die Gemeindevertreter sich gegen den vorgeschlagenen Preis von 120 Euro pro Quadratmeter, der Kaufpreis von 125 Euro pro Quadratmeter erlangte die nötige Fünf-Stimmen-Mehrheit. Ein weiteres Kriterium ist der Wohnort, denn Rumohrer Bürger sollen bevorzugt werden. Zum Quadratmeterpreis kommen noch die Erschließungskosten. Der letzte Punkt des Beschlusses macht deutlich: „Sollten sich mehrere Bieter für ein Grundstück interessieren (Doppel- und Mehrfachbelegung), ist durch die Verwaltung ein Bieterverfahren durchzuführen, wobei der Meistbietende den Zuschlag erhalten soll“.

 „Dieses Verfahren ist auch für das Amt neu, dort muss man sich auch erst einmal schlau machen“, erklärte Langmaack weiter. Doch warum hat der Bürgermeister aus Rumohr nun erneut eine Gemeindevertretersitzung für Dienstag, 14. April einberufen? Der Beschluss stand doch eigentlich fest und wurde nach der Sitzung auch verlesen. „Es gab eine schriftliche Anfrage, die muss nochmal erörtert werden“, hält sich Langmaack bedeckt. Er fügt hinzu: „Aber der Kern steht.“

 Das ist auch gut so, denn die Bewerberfrist für die Grundstücke endet laut KN-Informationen bereits am 31. Mai. Wenn es nicht noch bei der kurzfristig anberaumten Sitzung zu neuen Erkenntnissen oder gar Beschlüssen kommt.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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