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Deutschland-Achter verliert Ruder-Marathon

SH Netz Cup Deutschland-Achter verliert Ruder-Marathon

Nur eine Woche nach dem verlorenen WM-Finale hat der Deutschland-Achter erneut eine Niederlage gegen Großbritannien hinnehmen müssen. Bei der 15. Auflage des längsten Ruderrennens der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal siegten die Briten am Sonntag mit deutlichem Vorsprung.

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Der Deutsche Achter holte am Ende den zweiten Platz.

Quelle: Sven Janssen

Rendsburg. Der deutsche Achter hatte sich fest vorgenommen, sich beim SH Netz Cup für die WM-Niederlage gegen die Briten zu revanchieren. Doch das misslang. Gleich zu Beginn des härtesten Ruderrennens hatte der Deutsche Achter in WM-Besetzung mit Maximilian Munski, Malte Jakschik, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Anton Braun, Felix Drahotta, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer die Initiative ergriffen, doch dann zogen die Briten vorbei und bauten ihren Vorsprung bis ins Ziel unter der Rendsburger Hochbrücke souverän aus.

Waren es auf dem Lac d'Aiguebelette im französischen Savoyen nur 18 Hundertstel, die beide Teams beim Zieleinlauf trennten, so war der Vorsprung unter der Rendsburger Hochbrücke deutlich größer.

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Die Engländer bestätigten im kraftraubenden Rennen über 12,7 Kilometer von der Fähre Breiholz bis zur „Eisernen Lady“ in Rendsburg ihre Spitzenposition in Sachen Ausdauer. „Da müssen wir uns was überlegen“, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer nach dem Rennen. Die Olympiasieger im deutschen Paradeboot konnten das Dutzend nicht voll machen, bereits elfmal waren sie auf dem Kanal siegreich.

Die Niederlande sicherten sich mit ihrem Achter den dritten Platz, den sie auch schon bei der WM innehatten. Die USA kamen auf Platz 4. Während sich die Englands Achter vom Publikum feiern ließ, hatte das deutsche Team an der fünften Niederlage gegen Großbritannien in Serie zu knabbern. Schlagmann Hannes Ocik fasste das direkt nach dem Zieleinlauf so zusammen: „Die ersten vier, fünf Kilometer haben noch Spaß gemacht, danach war's eigentlich nur noch ätzend". Seit 2010 hatte der Deutsche Achter nicht mehr in Rendsburg verloren.

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