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Putzlappen setzte sich in Pumpe fest

Rieseby Putzlappen setzte sich in Pumpe fest

Einen Putzlappen einfach im Abwasser entsorgen. Der Gemeinde Rieseby kommt diese Praxis jetzt teuer zu stehen. Weil sich das Textil in einer Pumpe in der Straße Holmbrook festsetzte, muss das kaputte Gerät schleunigst ersetzt werden. Insgesamt 8500 Euro stellten die Gemeindevertreter einstimmig per Dringlichkeitsbeschluss bereit.

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Der Blick aufs Abwasser stimmt Riesebys Bürgermeister Jens Kolls momentan nicht gerade fröhlich. Durch einen Pumpenschaden fallen kurzfristig Ausgaben von 8500 Euro an und in den nächsten Jahren steht die umfassende Sanierung des Kanalnetzes an.

Quelle: Rainer Krüger

Rieseby. Bürgermeister Jens Kolls (SPD) erläuterte, dass auch die zweite Pumpe an der Station – beide sind 40 Jahre alt – erneuert werden sollte. Nebst einer neuen Steuerung würden 8500 Euro fällig. Bauausschussvorsitzender Heino Stüve (SPD) wies darauf hin, dass in den kommenden Jahren noch erhebliche Investitionen ins Abwassernetz anstehen. Durch das Aufstellen des Kanalkatasters seien Schäden mit Reparaturkosten von 962000 Euro bekannt. Noch ging es darum, die Vorplanung der Arbeiten zu finanzieren. Die 17500 Euro dafür werden aus der vorgesehenen Sonderrücklage beglichen. In der befinden sich derzeit 191000 Euro. Derzeit zahlen Riesebyer 2,74 Euro pro Kubikmeter Abwasser. „Wenn die Reparaturen beginnen, dürfte der Betrag steigen“, so Stüve.

 

 Windpark: Der Bürgerentscheid zum Windpark am 1. März scheint die Planungen von einem der beiden Investoren nicht beeinflusst zu haben. Eine 599:461-Mehrheit hatte in der Volksabstimmung dafür votiert, dass die sechs geplanten Windräder nur maximal 100 Meter hoch sein dürfen. Nach Informationen von Gemeindevertreter Matthias Remitz (Grüne) hat die Bürgerbeteiligung Saxtorf-Wind GmbH bei der Genehmigungsbehörde nun vier 200-Meter-Anlagen beantragt. Wie sich die Gemeinde positionieren will, ist laut Kolls noch nicht absehbar: „Wir warten den Gesetzentwurf zur Windkraftplanung ab, den die Landeregierung am 20. Mai vorstellen will.“

 

 Barrierefreiheit: Mit einer 8:5-Mehrheit sprachen sich die Gemeindevertreter bei einer Enthaltung dafür aus, den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle am Bahnhof bis 2018 umzusetzen. Der Kreis hatte das Projekt vorgeschlagen.

 

 Feuerwehr: Die Gemeindevertreter bestätigten die neue Führung der Ortsfeuerwehr Zimmert. Wehrführer Markus Seibert und Bernd Jöhnk waren am 30. Januar gewählt worden. Zugleich wurde Seiberts Vorgänger Jens Dahl verabschiedet. Dahl hatte den Chefposten nach zehn Jahren aus privaten Gründen niedergelegt.

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