27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Heiz-Projekt noch eiskalt

Blumenthal Heiz-Projekt noch eiskalt

Eigentlich sollte die neue Geothermie-Heizung im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) ab Sommer laufen. Die Bauarbeiten am landesweit einmaligen Heiz-Projekt verzögern sich jedoch. 19 Extraheizkörper wurden mit fünf Wochen Verspätung geliefert. Die Solaranlage ist auf dem Dach noch nicht installiert. Bürgermeisterin Heike Topp hat jetzt wöchentliche Baubesprechungen mit den Beteiligten vom Amt, Land und Handwerksbetrieben eingefordert, um die Bauarbeiten besser zu koordinieren. Sie ist sauer über den Verzug: „Die Außen- und Innenarbeiten hätten gleichzeitig passieren können.“

Voriger Artikel
Kahlschlag in der Ulmenallee fand keine Mehrheit
Nächster Artikel
Museum macht Spaß

Endlich sind die Heizkörper da: Bürgermeisterin Heike Topp zeigt, wie breit die neuen Wärmespender sind.

Quelle: Beate König

Blumenthal. Blumenthal. Eigentlich sollte die neue Geothermie-Heizung im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) ab Sommer laufen. Die Bauarbeiten am landesweit einmaligen Heiz-Projekt verzögern sich jedoch. 19 Extraheizkörper wurden mit fünf Wochen Verspätung geliefert. Die Solaranlage ist auf dem Dach noch nicht installiert. Bürgermeisterin Heike Topp hat jetzt wöchentliche Baubesprechungen mit den Beteiligten vom Amt, Land und Handwerksbetrieben eingefordert, um die Bauarbeiten besser zu koordinieren. Sie ist sauer über den Verzug: „Die Außen- und Innenarbeiten hätten gleichzeitig passieren können.“

 Gefahr, dass wegen der Verzögerung beim mit 240000 Euro Kosten veranschlagten Projekt die Zuschüsse des Europäischen Union-Health-Check von bis zu 175000 Euro nicht mehr fließen, bestehe nicht. „Wir haben die Zusage für eine Fristverlängerung,“ sagte Topp.

 Die Heizungsrohre für 19 zusätzliche Heizkörper sind bereits in den Räumen der Kita, der Feuerwehr, im Saal und den Besprechungsräumen installiert, die Außenarbeiten abgeschlossen. „In den nächsten Tagen werden die Zuleitungen zum Haus gelegt und Schächte gesetzt“, berichtete Gemeindevertreter Burkhard Topp. Zwei 20 Jahre alte Umwälzpumpen sollen erneuert werden. Die alten arbeiten mit 60 bis 80 Watt Leistung, die neuen mit lediglich acht Watt.

 Im Boden hinterm DGH liegen 30 rund sieben Kilometer lange Speicherschläuche in 15 bis 45 Meter Tiefe. Sie sollen eine salzhaltige Flüssigkeit, die in den Dach-Solarpaneelen erwärmt wird, aufnehmen und die Wärme im Boden speichern. Mit der Speicher-Wärme soll im Winter geheizt werden.

 Es dauert zwei Jahre, bis die Sole durch die Sonne aufgeheizt wird. Kalt wird es im DGH jedoch in der Zwischenzeit nicht. „Die Ölheizung wird erst ausgebaut, wenn die Anlage funktioniert,“ sagte Heike Topp bestimmt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3