24 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Keine Ruhe am Ruhetag

Flintbek Keine Ruhe am Ruhetag

Eigentlich ist montags Ruhetag im Restaurant Flintbeker. Doch im Bürger- und Sportzentrum steht die Eingangstür weit auf, im Vorflur fehlen Teile der Decke und im Restaurant hängen diverse Kabel aus der Wand – von Ruhe am Ruhetag ist nicht viel zu sehen. Die Sanierung läuft auf Hochtouren.

Voriger Artikel
Rohlfs wird Richter
Nächster Artikel
Neuer Konzert-Stall eingeweiht

Mindestens zwei Wochen dauern die Arbeiten am Bürger- und Sportzentrum in Flintbek noch – wenn alles gut läuft.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Darüber freut sich Stefan Bettin vom Bauamt, denn: „Seit rund drei Wochen wird schon saniert. Wir hoffen, dass der normale Betrieb bald wieder laufen kann.“

 Rückblick: Bereits 2013 war ein Brandschutzbeauftragter des Kreises vor Ort und hatte eine Mängelliste zusammengestellt. Adressat war die Gemeinde, denn das Bürger- und Sportzentrum ist in ihrem Eigentum. Das Verfahren nahm seinen Lauf, erst wurden Planungen aufgestellt, dann die Haushaltsmittel eingeplant. „Vor drei Wochen kam dann der Trockenbauer und nahm die Decke runter. Damit fing alles an“, erklärt Bettin.

 Und damit meint er nicht nur die Arbeiten, sondern auch die Pannen. „Wir hatten etwas Pech. Beim Ausbaggern des neuen Ausgangs für den Keller hat der Baggerfahrer die Erdgasleitung angekratzt. Da kamen die Stadtwerke sogar mit Blaulicht“, erinnert sich Bettin. Es gab keine Lagepläne und obwohl der Baggerfahrer ganz vorsichtig agierte, hat es offenbar nicht gereicht. Zum Glück ist nichts weiter passiert, doch ein paar Tage später hatte ein Baggerfahrer erneut Pech und kappte das Telefonkabel. „Doch seitdem ist nichts mehr passiert, das die Bauarbeiten weiter verzögert.“

 Derzeit werden von dem Gesellen Ralph Santen und dem Auszubildenden Felix Rust der Kieler Firma Eimecke die neuen Leitungen verlegt, auch die Notausgangsbeleuchtungen werden erneuert. Im Außenbereich entsteht ein weiterer Notausgang für diejenigen, die die Kegelbahn nutzen. „Es wird eine Tür installiert und eine Treppe im Notfall nach außen führen“, so Bettin weiter. Der Brandschutz für die Decken und im Untergeschoss wird erneuert und verbessert, die geschätzten Kosten liegen bei zirka 165 000 Euro.

 „Für alle Nutzer sind die Bauarbeiten eine große Einschränkung, aber es muss sein. Denn es gehört zur Sicherheit und dafür sind wir als Gemeinde zuständig“, betont der Bauamtsleiter. Der Vorteil: Ein Ende ist in Sicht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3