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14a für lau

Schacht-Audorf 14a für lau

Die Gemeinde Schacht-Audorf muss nächstes Jahr voraussichtlich keinen Zuschuss für den Shuttle-Bus 14a zahlen. Beim Kreis zeichnet sich eine Mehrheit für diesen neuen CDU-Vorschlag ab. Die 14a pendelt zwischen Fähre Nobiskrug und Bahnhaltestelle Schülldorf - häufig leer.

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Zwei Shuttle-Busse fahren ab der Bahnhaltstelle in Schülldorf. Die 14a steuert Schacht-Audorf an, die Linie 14 fährt nach Westerrönfeld.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Der Kreis solle den Zuschuss für die 14a komplett übernehmen, sagte Tim Albrecht aus Osdorf, der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, am Dienstag. Für die Grünen signalisierte deren Fraktionsvorsitzender Armin Rösener aus Rendsburg Zustimmung. Damit zeichnet sich eine Mehrheit ab.

Bisher teilten sich Schacht-Audorf und der Kreis das jährliche Defizit von 70000 Euro je zur Hälfte. Mit dem Wechsel der Busgesellschaft von dem Rendsburger Unternehmen T.H. Sievers zum Konzern Transdev zum Januar nächsten Jahres ändern sich die Zahlen drastisch. So braucht Transdev für den gesamten Rendsburger Stadtverkehr nach Angaben des Kreises 980000 Euro weniger an Kreiszuschuss. Für die 14a sinke der Subventionsbedarf damit von 70000 auf 22500 Euro, erklärte Albrecht, der auch Vorsitzender des zuständigen Kreis-Regionalausschusses ist.

Wenn der Kreis die volle Summe übernehme, spare er immer noch, erklärte der Politiker. In Schacht-Audorf kommt das gut an. „Wir können froh sein, dass die Linien fahren“, sagte Frank Dekarz (CDU) am Dienstagabend im zuständigen Gemeinde-Ausschuss. Neben der 14a sprach er damit auch die Linie 14 nach Westerrönfeld an, die allerdings anders als der Bus zur Fähre Nobiskrug nie infrage stand. Schacht-Audorf hatte im März noch ein schnelles Ende der 14a gefordert.

Unabhängig von der beantragten kompletten Kostenübernahme durch den Kreis solle dieser weiter Alternativen prüfen, wie einen telefonisch abrufbaren Bus oder eine andere Streckenführung - beispielsweise nach Haßmoor, Rade oder Ostenfeld, erklärte Albrecht. Es gebe keinen Plan, die Linie ganz einzustellen

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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