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"Schönefeld" als Straßenname im Gespräch

Bordesholm "Schönefeld" als Straßenname im Gespräch

Wie wird das Neubaugebiet am Hoffelder Weg in Bordesholm heißen, Schönefeld oder Hans-Wiesen-Weg? Die Gemeindevertretung in Bordesholm hat am 10. Oktober die Qual der Wahl zwischen diesen beiden Vorschlägen.

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Das Baugebiet neben Tegel könnte in Schönefeld getauft werden. Hans-Wiesen-Weg steht auch zur Debatte.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Das Amt Bordesholm hatte alle Bürger im Sommer aufgerufen, bis September Vorschläge im Rathaus einzureichen. Zwölf Anregungen sind gekommen, darunter eben Schönefeld und Hans-Wiesen-Weg. Die Fraktionen haben sich für diese beiden Favoriten entschieden. Im Ausschuss für Infrastruktur gab es jeweils vier Stimmen für die Straßennamen.

"Schönefeld" wegen "Tegel"

Die Begründung für den Namen nach dem Berliner Flughafen klingt aberwitzig, ist aber nachvollziehbar. „Das Baugebiet bildet einen harmonischen Abschluss zu den benachbarten schönen Feldern. Neben der Straße Tegel würde dann eine zweite Straße auch nach einem Flughafen in Berlin benannt, sodass ein ,Flughafenviertel’ entsteht.“ CDU und auch Grüne waren von diesem Vorschlag angetan und stimmten für diese „witzige Idee“.

Hans Wiesen ein verdienter Bordesholmer

Seitens der SPD begründete Fraktionschef Ronald Büssow, warum Hans-Wiesen-Weg besser passen würde. In den vergangenen Jahren sei es üblich gewesen, neuen Straße nach Persönlichkeiten zu benennen. Der verstorbene ehemalige Landwirtschaftsminister Hans Wiesen sei Bordesholmer gewesen, habe von 1970 bis 1975 in der Gemeindevertretung mitgewirkt und 1974 auch die Arbeiterwohlfahrt zusammen mit dem DGB und Brunhild Wendel gegründet. „Dieser Vorschlag hat aus unserer Sicht mehr Charme“, so Büssow.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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