27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Schüler müssen auf ihre Mensa warten

Kronshagen Schüler müssen auf ihre Mensa warten

Nicht alles wird pünktlich fertig: Seit den Sommerferien wird an der Erweiterung der Gemeinschaftsschule Kronshagen gearbeitet. Drei Millionen Euro werden investiert, um die Mensa von 100 auf 287 Plätze zu erweitern, eine Lounge für die Oberstufenschüler des Gymnasiums zu schaffen, die Offene Ganztagsschule (OGS) und vier Fachklassenräume zu sanieren.

Voriger Artikel
Trauer um Dieter Witthohn
Nächster Artikel
Mobilcom-Debitel für Top-Ausbildung ausgezeichnet

Verzögerungen auf der Baustelle: Die Mensaerweiterung für Gemeinschaftsschule und Gymnasium Kronshagen soll jetzt bis Januar 2016 fertig gestellt sein.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Die Fertigstellung der Mensa dauert, voraussichtlich ab Januar 2016 können die Schüler dort wieder essen.

 Der Zeitplan war minuziös geplant, insgesamt 18 Firmen mussten für die einzelnen Gewerke koordiniert werden. Den ersten Ausfall gab es bereits beim Abriss der Hausmeisterwohnung, um Platz für die Mensa zu schaffen. „Der Abrissunternehmer ist insolvent, und wir mussten Ersatz besorgen“, sagte Architekt Jörg Behrmann von Hochfeld und Partner. Zurzeit suche man einen neuen Dachdecker, weil der geplante nicht mehr zu erreichen sei, und den Bodenleger habe man rausgeworfen, weil er Termine nicht eingehalten habe. „Wir mussten viele Arbeiten umschichten und haben uns erst einmal auf die Fertigstellung der Fachklassenräume und der OGS konzentriert“, erklärte der Architekt.

 Dort laufen derzeit die Abschlussarbeiten. Am Freitag werden die Räume von der Schule abgenommen und können dann wieder eingeräumt werden. Pünktlich, wie es der Bauzeitplan vorsehe, so Behrmann. Bei der Mensa sieht das anders aus. „Ich rechne mit einer Verzögerung von vier Wochen.“ Erst nach Abschluss der kompletten Arbeiten im Januar 2016 könnten die Schüler die Mensa wieder nutzen. Derzeit weichen beide Schulen zum Essen auf ihre Aula aus, die deshalb für andere Dinge nicht mehr nutzbar ist. Eine Übergangslösung, die schon mit den Herbstferien beendet sein sollte, kritisierte Schulleiter Norbert Sieverding vom Gymkro. „Dann sollte der alte Mensabereich wieder nutzbar sein.“

 Eine solche Planung habe es nie gegeben, sagte der Architekt. Das wäre auch gar nicht möglich, denn für die Erweiterung müsste die alte Mensa auf einer Seite komplett geöffnet werden. „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir in zwei Wochen das Dach auf der Erweiterung haben, anschließend, wenn die Trockenbauarbeiten beginnen, sind wir nicht mehr so wetterabhängig.“

 Wenn am Freitag Abnahme der Fachklassen ist, rechnet Schulleiter Norbert Czysewski nur mit kleinen Mängeln. „Ein paar Türen werden wohl fehlen, und Zargen sind verkehrt herum eingebaut“, sagte er, ansonsten lobte er die Bauarbeiter: „Alle Handwerker nehmen sehr viel Rücksicht auf den Schulbetrieb.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3