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Was kommt nach dem Shuttle-Bus?

Linie 14a Was kommt nach dem Shuttle-Bus?

Meist ist er leer: Der Shuttle-Bus von der Bahnhaltestelle in Schülldorf nach Schacht-Audorf steht an diesem Dienstag im Kreis-Regionalausschuss auf dem Prüfstand. Er solle nicht ersatzlos wegfallen, es gehe um eine bessere und wirtschaftlichere Lösung, sagt die CDU, die das Thema beantragt hat.

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Der Shuttlebus nach Schacht-Audorf fährt meist leer.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Schülldorf. Die Shuttle-Linie 14a pendelt seit Anfang 2015 werktags zwischen der neuen Bahnhaltestelle in Schülldorf und dem Anleger der Kanalfähre in Schacht-Audorf. Sie sollte Pendler zum Arbeitsplatz bringen. Den jährlichen Zuschussbedarf von 70000 Euro teilen sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Gemeinde Schacht-Audorf jeweils zur Hälfte. Derzeit betreibt das Rendsburger Unternehmen T.H. Sievers die Linie. Zum 1. Januar ändert sich das. Dann übernimmt der Konzern Transdev, der im Mai die Ausschreibung für den Rendsburger Stadtverkehr gewonnen hat, zu dem die14a gehört.

Meist fährt der Bus leer. So stiegen im März nach Angaben des Kreises pro Tag nur durchschnittlich sieben Passagiere ein, neuere Zahlen gebe es nicht. Die Gemeinde Schacht-Audorf forderte ebenfalls im März ein schnelles Ende der Linie.  Kurz darauf räumte der Kreis-Regionalausschuss der Verbindung aber noch eine Galgenfrist bis zum Jahresende ein. Dessen Vorsitzender Tim Albrecht (CDU) erklärte am Montag:„Der Bus wird nach wie vor nicht besser angenommen.“

„Es geht uns nicht um ein ersatzloses Streichen der Linie, sondern um eine bessere und wirtschaftliche Lösung“, begründet Thomas Kahle, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, die neue Initiative seiner Partei. Er bringt einen Kleinbus ins Gespräch, der nur auf Telefonanruf käme. Die Kreisverwaltung solle diese Fragen klären: Wie groß muss die Gruppe mindestens sein, die den Bus anfordert? Wie lange müsste die Vorlaufzeit sein? Entsprechende Gespräche solle der Kreis mit Transdev führen. Die SPD unterstützt das. „Wir wollten das Experiment schon längst beenden“, sagte ihr verkehrspolitischer Sprecher Martin Tretbar-Endres am Montag. Seine Partei habe schon sehr früh darauf hingewiesen, dass die 14a meist leer fährt.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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