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Jeder Rotor auf acht Betonpfählen

Schülp Jeder Rotor auf acht Betonpfählen

Nun sind sie für jeden Vorbeikommenden zu erkennen, die Standorte der vier Windkraftanlagen im Bürgerwindpark Schülp bei Nortorf. Seit Anfang Juni wurde die 32 Hektar große Eignungsfläche vorbereitet. Derzeit sind die Sehestedter Denker & Wulff AG als Auftragnehmer und die ausführende Firma Schmees Bau aus Niedersachsen dabei, die Fundamente der Windmühlen zu errichten.

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Fundamentarbeiten auf dem Areal des Bürgerwindparks Schülp: Diese Ankerkörbe aus Stahl werden demnächst einbetoniert.

Quelle: Nora Saric

Schülp. „Wir sind momentan sehr zufrieden mit der Bauphase. Die Arbeiten schreiten gut voran“, sagte Tatjana Zabel. Zusammen mit Herbert Zabel und Meike Sachau führt sie die Geschäfte des neuen Bürgerwindparks. Die Eignungsfläche liegt im Gebiet Großenheide südlich der Landesstraße 328. Vier Anlagen vom Typ Nordex N100, die inklusive Rotorblätter 150 Meter hoch sind, werden hier Strom produzieren, der über das Umspannwerk in Nortorf eingespeist wird. „Wir sind zuversichtlich, noch dieses Jahr ans Netz gehen zu können.“

 Die Baugenehmigung liegt bereits seit dem 11. Februar vor. „Gleich im Anschluss daran haben wir mit den Knickarbeiten begonnen“, so Zabel. Diese mussten vor der naturschutzrechtlichen Frist, auch Märzregelung genannt, bis zum 1. März abgeschlossen sein. Bis dahin wurden Knicks auf den Stock gesetzt und 200 Meter als Ausgleichsfläche neu angelegt. Im Juni habe der parkinterne Wegebau begonnen, erzählte die Geschäftsführerin weiter. „Die Gemeindestraße wurde verbreitert und davon abgehende Zugangswege zu den Mühlen angelegt.“ Über diese Schotterwege würden die Materialien mit Lkw angeliefert werden können. Außerdem seien einige Bodenverbesserungen vorgenommen worden, „damit die Anlagen solider stehen“.

 Das, was Autofahrer oder Spaziergänger in der Gegend zurzeit beobachten können, sind Fundamentarbeiten. Insgesamt seien laut Zabel 32 Betonpfähle von je 14 Metern Länge in den Boden gerammt worden. Große Ankerkörbe aus Stahl würden später einbetoniert. „Wir erwarten die Lieferung der ersten Mühlenteile im September.“ Für die Schwertransporte wird eine Zuwegung über den Parkplatz an der L 328 eingerichtet.

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