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Schuhe schnüren zum Jahresabschluss

Silvesterläufe in der Region Schuhe schnüren zum Jahresabschluss

Jogginghose anziehen, Sportschuhe schnüren und passend zum Wetter erst Handschuhe oder Regenzeug überstreifen: Genau so machten es Hunderte von Hobbysportlern bei den Silvesterläufen in der Region. Unabhängig von den Veranstaltungsorten wie Wrohe, Langwedel, Schülp bei Nortorf oder Bordesholm.

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"Just for fun", aber fast 200 Läufer traten am letzten Tag des Jahres zum Silvesterlauf in Westensee-Wrohe an.

Quelle: Sven Tietgen

Flintbek/Westensee. „Just for fun“ war der mit Abstand am häufigsten genannte Grund, sich bei Temperaturen knapp über der Frostgrenze oder regnerischem Wetter auf die Rundkurse zu begeben.

Ganz wichtig ist vielen Läufern und Walkern die familiäre Atmosphäre. Im Westenseer Ortsteil Wrohe trudelten zum 10-Uhr-Silvesterlauf vom TSV Flintbek 196 Teilnehmer ein – und damit soviel wie noch nie in der 32-jährigen Historie. „Man trifft hier viele Leute von anderen Laufveranstaltungen, die man kennt. Außerdem ist die Startzeit familienkompatibel, zur Mittagszeit ist man wieder zu Hause“, erzählte der Neumünsteraner Martin Christians, der mit Eric und Kirstin Balensiefer, Michael Wolfrum sowie Martin Schulze an den Start ging.

Das sind die Fotos der Silvesterläufe in Flintbek/Westensee und Bordesholm.

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Auch Lars Potratz freute sich auf ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten. „Außerdem ist die Aktion ist ein schöner Jahresabschluss und zugleich eine gute Gelegenheit, die Kalorien vom leckeren Weihnachtsgrünkohl wieder loszuwerden“, sagte der junge Flintbeker. Sportliche Ziele wurden auch gesetzt, Stephan Falk will die Latte für sich aber nicht zu hoch ansetzen. „Ich versuche, wieder 500 Kilometer im Jahr zu laufen, das sind zehn Kilometer die Woche und müsste zu machen sein. Aber erst Mal will ich hier Spaß haben und hinterher mit den Kumpels einen Punsch trinken“, erklärte der 53-jährige Kieler. Zu den jüngsten Teilnehmern gehörten die neunjährigen Zwillinge Yuri und Malina sowie deren Schwester Amira (11). Maike Linneweber-Greve und Ronold Greve als Eltern mussten ihre drei Kinder gar nicht zum Mitmachen über die 7,5-Kilometer-Strecke überreden. „Wir sind natürlich dabei, das macht doch Spaß“, betonte das Läufertrio.

Sieger griff zu den Berlinern

Das nass-regnerische Wetter am frühen Nachmittag schreckte die Laufwilligen in Bordesholm nicht ab: Rund 200 Teilnehmer begrüßte Ronald Reich beim traditionellen Berlinerlauf um den Bordesholmer See. Als komplette vierköpfige Familie inklusive Sportkarre, in dem Söhnchen Alfons schlief, gingen Fredrik und Inga Lindemalm an den Start. „Wir haben uns vorgenommen, ein bisschen mehr Sport zu machen, nach Bordesholm sind wir auf Einladung von Freunden gekommen“, erzählten die Kieler.

Überflüssige Pfunde abzuschmelzen war nicht der Hauptgrund für Nico Jaensch, den 5,2-Kilometer-Kurs abzulaufen. „Für mich ist es ein symbolischer Jahresabschluss, und es ist nett hier, man trifft viele Bekannte“, erklärte der Bordesholmer. Als Sieger nach knapp 20 Minuten Laufzeit griff Kay Hamann als Erster beherzt in die Kiste mit Zuckerguss-Berlinern. Auf die Uhr hatte der 47-jährige Wattenbeker aber nicht geguckt: „Mir ging es hier vor allem darum, mit Gleichgesinnten zu laufen und Spaß zu haben, und hinterher noch einen Glühwein trinken.“

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Silvesterlauf Kiel-Ellerbek
Foto: Starke Leistung, sich am Silvestertag noch einmal in ein Kostüm zu zwingen und am Silvesterlauf in Kiel-Ellerbek teilzunehmen.

Trotz Temperaturen um die 0°C machten sich am Silvestermittag mehr als 200 Läufer nach Kiel-Ellerbek auf, um bei der 42. Ausgabe des Silvesterlaufs ihrer Freude am Laufsport Ausdruck zu verleihen und das Jahr in teils kreativen Kostümen ausklingen zu lassen.

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