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Schulumbau für drei Millionen Euro

Kronshagen Schulumbau für drei Millionen Euro

„Wir sind froh, dass es endlich losgeht“, sagt Konrektor Dietrich Gothe. Nach fast fünfjähriger Vorplanung soll der drei Millionen Euro teure Umbau der Gemeinschaftsschule Kronshagen überwiegend in den Sommerferien über die Bühne gehen. Eine Hausmeister-Wohnung ist bereits abgerissen, um Platz für die Erweiterung der Mensa zu schaffen.

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Der Abriss für die Mensa-Erweiterung am Schulzentrum Kronshagen ist bereits vollzogen: Ein Bagger machte die Hausmeisterwohnung platt.

Quelle: TM

Kronshagen. Architekt Jörg Behrmann räumt ein: „Dass Bauprogramm in sechs Wochen zu absolvieren, ist schon sehr sportlich gedacht.“ Da die Gesamtkosten mehr als eine Million Euro betragen, musste der Umbau öffentlich ausgeschrieben und auf zahlreiche Gewerke verteilt werden. Seit Wochen läuft die Terminplanung. Die Arbeit von 18 Firmen muss minutiös aufeinander abgestimmt werden; eine kommt sogar aus Köln. Wenn die Räder nicht wie beim einem Uhrwerk ineinandergreifen, „haben wir ein Riesenproblem“, gesteht Behrmann.

 Jetzt wird bereits das Baufeld für die Erweiterung der auch vom Gymnasium genutzten Mensa vorbereitet. Der zweigeschossige Anbau bietet 350 Quadratmeter Nutzfläche, sodass künftig rund 300 Plätze statt bisher 130 vorhanden sind. Für die Oberstufenschüler gibt es im Obergeschoss eine Lounge. Das Gebäude mit der zweiten Hausmeister-Wohnung bleibt bestehen. Die Gemeinde will sich die Möglichkeit offen halten, dort Flüchtlinge unterzubringen.

 Dietrich Gothe ist schon vor den Ferien damit beschäftigt, die naturwissenschaftliche Sammlung der Schule in Kisten zu verpacken, damit die Handwerker gleich am ersten Ferientag freies Feld haben. Den größten Brocken beim Umbau stellt die Modernisierung der Fachräume. Durch sie wird die Projekt- und Gruppenarbeit verbessert. Künftig gibt es drei für für den Nawi- und eine für den Chemie-Unterricht. Allein die Ausstattung kostet etwa 230000 Euro. In Betrieb geht dieser Trakt voraussichtlich aber erst nach den Herbstferien.

 Im ehemaligen Musikraum an der Aula erhält die Offene Ganztagsschule ein großzügiges neues Domizil. Auf den Ersatzraum im Gymnasium muss die Schule mit knapp 500 Kindern aber noch warten. Auch der Wunsch nach einem größeren Lehrerzimmer geht beim Umbau nicht in Erfüllung; dafür gibt es für die insgesamt 45 Lehrkräfte künftig Fachschaftsräume, in denen Unterricht vorbereitet und entsprechendes Material gelagert werden kann.

 Architekt Behrmann zeigt sich zuversichtlich, dass die Bausumme von drei Millionen Euro gehalten werden kann: „Nach den Ausschreibungsergebnissen liegen wir sogar einen Tick darunter.“

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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