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Mit Argentiniens Hilfe auf die Unesco-Liste

Schwebefähre Mit Argentiniens Hilfe auf die Unesco-Liste

Während die Region den 100. Geburtstag der Eisenbahnhochbrücke feiert, soll auch die Schwebefähre zu Ehren kommen. Sie soll auf die Liste des Unesco-Weltkulturerbes - mit Hilfe Argentiniens.

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Die Schwebefähre als Weltkulturerbe: Der Plan ist mehrere Jahre alt.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Die Schwebefähre als Weltkulturerbe: Der Plan ist mehrere Jahre alt. Mit einer sogenannten Osterrönfelder Erklärung sollte er an diesem Freitag im Rendsburger Rathaus neu befeuert werden. Ein erlauchter Kreis verabschiedete sie.

Im Historischen Rathaus trafen sich die Bürgermeister Rendsburgs und Osterrönfelds, Pierre Gilgenast und Bernd Sienknecht, mit Kollegen aus dem niedersächsischen Osten sowie dessen Nachbargemeinde Hemmoor und Vertretern Argentiniens, Englands, Frankreichs und Spaniens - überall dort gibt es Schwebefähren, weltweit sollen es noch acht sein, sagt Jochen Bölsche, ein pensionierter Redakteur aus Osten, der vor zehn Jahren Gründungsvizepräsident des Schwebefähren-Weltverbands war.

Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast (von links) bat sie um Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Jochen Bölsche, den geistigen Vater des Schwebefährenverbunds, sowie die Bürgermeister aus Hemmoor, Osterrönfeld und Osten, Dirk Brauer, Bernd Sienknecht und Carsten Hubert.

Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast (von links) bat sie um Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Jochen Bölsche, den geistigen Vater des Schwebefährenverbunds, sowie die Bürgermeister aus Hemmoor, Osterrönfeld und Osten, Dirk Brauer, Bernd Sienknecht und Carsten Hubert. Foto: Wohlfromm

Quelle: Wohlfromm

Den Weg zum Unesco-Erbe beschreibt Bölsche so: Die Gemeinden und Städte der Schwebefähren sollen ihn gemeinsam gehen. Ausnahme: Das spanische Bilbao, dessen Schwebefähre sei schon Weltkulturerbe. Die anderen sieben Hängefähren sollen unter der Führung Argentiniens einen gemeinsamen Antrag stellen. Das sei der beste Weg zum Ziel. Denn Argentinien habe noch Nachholbedarf, was die Zahl seiner Weltkultur-Stätten betreffe. Die internationalen Antragsunterlagen sollen komplett im November nächsten Jahres vorliegen und 2015 der Unesco eingereicht werden, sagt Bölsche.

Das gewünschte Ergebnis: Neben Bilbao werden dann alle anderen Schwebefähren Unesco-Erbe - mit Hilfe Argentiniens, einem Land, das mit der „Hand Gottes“ schon Erfahrungen hat. Denn die Wirkungsstätte Diego Maradonas liegt im gleichen Stadtteil von Buenos Aires wie die argentinische Schwebefähre. Maradona erzielte 1986 aber das berühmteste Tor der Fußballgeschichte, mit der Hand, mit der „Hand Gottes“.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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