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Seegarten ist der „Star“

Hotel wird erweitert Seegarten ist der „Star“

Ein Erweiterungsbau für das historische Hotel Seegarten (Mango’s) in Eckernförde erfordert einen feinfühligen Spagat zwischen Altbau und Moderne. Am Mittwochabend stellte sich der Architekt Stefan Rimpf mit Bauherrn Henning Franz dem Gestaltungsbeirat. Streitpunkt ist noch die Geschosszahl des neuen Gebäudes.

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Südlich des historischen Hotels Seegarten (heute Mango’s) ist ein Erweiterungsbau mit 34 Zimmern geplant. Der derzeitige Entwurf sieht ein dreigeschossiges Gebäude plus Staffelgeschoss vor.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Rimpf formulierte es selbst: „Das historische Hotel ist der Star des Ensembles“. Entsprechend hat er in der neuen Variante Süd seines Entwurfs den Erweiterungsbau südlich des Seegartens so an die Bahngleise platziert, dass der Blick auf den als einfaches Kulturdenkmal eingestuften Altbau nicht verstellt wird. Das Bettenhaus mit Lobby und Empfang soll 34 Zimmer mit insgesamt 76 Betten beherbergen, die vor allem Richtung Strand und Ostsee ausgerichtet sind. Zudem soll das Mango’s eine Terrasse nach Osten erhalten. Im Erdgeschoss des Neubaus ist ein kleiner Wellnessbereich geplant. Die Zimmer fallen mit 24 Quadratmetern relativ großzügig aus, damit sich der Gast auch bei Regenwetter wohlfühlen kann.

 Der Baukörper selbst ist allerdings gegenüber dem Ursprungsentwurf um 20 Prozent gewachsen und umfasst jetzt drei Geschosse plus Staffelgeschoss. Dieses zusätzliche Geschoss traf auf wenig Gegenliebe im Gestaltungsbeirat. „Der Verzicht auf ein Geschoss wäre ein Mehrgewinn für die Anlage“, sagte der Beiratsvorsitzende Helmut Riemann. Dem gegenüber stellte Bauherr Franz die Wirtschaftlichkeit des Hotels, das inklusive Erweiterung auf 67 Zimmer käme, heraus. „Das Geld wird in Eckernförde im Sommer verdient. Damit muss man im Winter klar gekommen.“ Zur Straße würde sich der Neubau als viergeschossig darstellen, warf Bauamtsleiter Roy Köppen ein. Es sei die Frage, ob sich das auch planungsrechtlich einfüge.

 Diskutiert wurde darüber hinaus eine Verlagerung der geplanten Parkplätze für den Erweiterungsbau von der (städtischen) Dreiecksfläche Richtung Bahnübergang zur Fläche nördlich des Saals 71. „Das wäre zu begrüßen“, so Köppen. Ferner regte der Beirat eine ruhige Fassadengestaltung nach dem Motto „Ein Zimmer, ein Fenster, ein Balkon“ an. Das gebe dem Bau die Leichtigkeit von Bäderarchitektur, sagte Riemann.

 Der Entwurf für den Erweiterungsbau Seegarten soll jetzt weiterentwickelt werden. Denn, so Rimpf, dieser Bereich sei ein wichtiger Ort am Stadteingang von Eckernförde. In nicht-öffentlicher Sitzung befasste sich der Beirat anschließend mit einem Bauvorhaben des Gemeinnnützigen Wohnungsunternehmens (GWU) auf den Abrissflächen an der Schleswiger Straße.

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Christoph Rohde
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