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Stolperfalle Seerundweg

Bordesholm Stolperfalle Seerundweg

Spitze Steine ragen aus dem Untergrund nach oben. Für unachtsame Spaziergänger oder Jogger besteht Stolpergefahr. Der gut fünf Kilometer lange Rundweg um den Bordesholmer See hat viele Schwachstellen. Das regnerische und feuchte Frühjahr nagte sehr an dem wassergebundenen Belag. Im Juni soll er saniert werden.

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Viele Steine ragen aus dem Untergrund des Seerundweges heraus, insbesondere im Bereich des Sudbergs.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Im Gegensatz zu anderen Seerundwegen sei der Bordesholmer eigentlich noch gut in Schuss, sagt Ronald Thieß, Leiter des Technischen Betriebshofs (TBH) der Gemeinde Bordesholm. Natürlich räumt er ein, dass sich der Zustand in den letzten Jahren deutlich verschlechtert habe. „Vor allem im Sudbergbereich“, fügt er hinzu. Für den Sommer sei die komplette Sanierung geplant, kündigte er an. Die letzte sei bestimmt mehr als zehn Jahre her.

 Einen genauen Termin konnte er nicht nennen. Der TBH müsse flexibel auf Gegebenheiten reagieren. Als lockerer Termin sei Mitte Juni bis Juli vorgesehen. „14 Tage werden wir dafür brauchen.“ Seinen Angaben zufolge werde eine zehn Zentimeter dicke Schicht Promenadenkies von Hand aufgetragen und anschließend mit einer Walze verdichtet.

 Das Material, das eine Körnung von bis zu 15 Millimetern habe, sei für den Seerundweg gut geeignet, weil er im Anschluss besonders hart werde. Die Maßnahme sei aber vor allem personalintensiv, weil der Seerundweg nicht mit schwerem Gerät befahrbar sei. Sprich der Kies müsse an verschiedenen Stellen abgekippt und dann nach und nach in Handarbeit verteilt werden. „Vier Mitarbeiter werde ich dafür abstellen.“

 Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen betonte, dass die Gemeinde für die Sanierung von Wanderwegen 15000 Euro im Haushalt bereitgestellt habe. Der Löwenanteil davon werde in diesem Jahr für die Trasse am See eingesetzt. Im Zuge der Sanierung werde auch die marode Schutzhütte kurz vor der Sudbergkurve abgerissen. Das Dach ist zum Teil eingerissen, viele rostige Nägel ragen aus dem Holz heraus und stellen eine Verletzungsgefahr dar.

 Ob es einen Ersatz für das Bauwerk geben wird, ist offen. Die Signale aus den politischen Gremien Ende des vergangenen Jahres gingen eher in Richtung kein Neubau. Nach Angaben von Thieß werde die Hütte von Spaziergänger auch kaum genutzt. Der zum Teil dort gefundene Müll ließe aber darauf schließen, dass sich Jugendliche dort öfter mal treffen.

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