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Die Nordmarkhalle wird saniert

Senat Rendsburg Die Nordmarkhalle wird saniert

Der Senat der Stadt Rendsburg sprach sich für die Sanierung der Nordmarkhalle aus. Auch der Pachtvertrag mit Gastronom Alv Gundlach soll verlängert werden. Die Gesamtkosten wurden auf 2,35 Millionen Euro beziffert. Allein der Brandschutz wird 500000 Euro kosten.

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Der Senat der Stadt Rendsburg sprach sich für den Erhalt der Nordmarkhalle aus. Der Vertrag mit dem Gastronomiepächter Alv Gundlach wurde um fünf Jahre verlängert.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. „Sie müssen sich entscheiden. Entweder Sie wollen die Nordmarkhalle oder Sie wollen sie nicht. Das kostet Geld. Mit dem Stadttheater ist es nicht anders.“ Dieser Standpunkt von Gastronom Alv Gundlach kam beim Senat der Stadt Rendsburg an. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Kommunalpolitiker für den Erhalt des historischen, denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1913 und in dessen Folge ebenfalls für Investitionen zwecks Sanierung aus. Außerdem stimmte das Gremium für die Verlängerung des Pachtvertrags mit Gundlach über fünf Jahre bis Ende 2022.

Bis auf die Gegenstimme von Klaus Schaffner (Grüne) und die Enthaltung von Fritjof Wilken (Modernes Rendsburg) stimmten die übrigen vier Fraktionen für die Verlängerung des Pachtvertrags. „Wir haben kein Konzept und sollen investieren“, lautete die Begründung von Schaffner für seine ablehnende Haltung. Wilken sah keine mittelfristige und langfristige Perspektive für den Betrieb der Nordmarkhalle. „Weitere Investitionen führen nicht automatisch zu einer Mehrzahl von Veranstaltungen. Wir brauchen eine Organisation. Die kann die Verwaltung nicht leisten.“ Die Position von Helge Hinz (Soziales Rendsburg), Vorsitzender des Senats: „Wir brauchen ein Nutzungskonzept, aber das muss wachsen. Wir sollten es zusammen mit Herrn Gundlach entwickeln.“

Übereinstimmend zollten die Ratsmitglieder Alv Gundlach Anerkennung für sein gastronomisches Engagement seit Januar. Er hatte beispielsweise 22000 Euro in einen Gaststättenraum investiert. Der Gastronom machte deutlich, dass er über den bis Ende 2017 laufenden Pachtvertrag hinaus Sicherheit für weitere Planungen benötige. „Denn ich wäre bereit, in die Küchenausstattung zu investieren.“

Um die Nordmarkhalle auf Vordermann zu bringen und ihr eine größere Veranstaltungsbreite zu ermöglichen, müsste die hoch verschuldete Stadt tief in in die Kasse greifen. Aus einer Schätzung des Fachdiensts Hochbau ergeben sich Erhaltungs- und Sanierungskosten von rund 2,35 Millionen Euro. Dann wäre es auch möglich, die Nordmarkhalle im Erdgeschoss als Versammlungsstätte nutzen zu können.

Das Gesamtpaket Brandschutz umfasst Kosten von 500000 Euro. Der gröbste Mangel davon soll 2017 behoben werden. Der Senat beschloss, 175000 Euro für den Brandschutzanstrich der Stahlträger, die sich durch das Gebäude ziehen, in den Haushalt einzustellen.

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